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Alarmstufe für den Handball?



Die coronabedingte Alarmstufe wurde gerade ausgerufen, vorab hatte der Handball-Verband Sachsen bereits reagiert.

Was passiert in den verschiedenen Ligen dürfen sich die Handballer/innen nun fragen. Der Handball-Verband Sachsen zog als erster Verband die Reißleine und hat Meisterschafts- und Pokalmeisterschaftsspielbetrieb der Saison 2021/22 auf Verbandsebende in allen Altersklassen, ab dem 19.11.2021 auf unbestimmte Zeit unterbrochen.

Während der Basisstufe konnten Vereine mit der 2G Regel auf die Maskenpflicht verzichten, bereits mit der Warnstufe kam die Maske wieder zurück. Im Eiltempo kam nun auch die letzte der möglichen Stufen.

Nur noch geimpfte und genesene Spieler/innen dürfen nun an den Spielen teilnehmen. Ausgenommen von diesen Regeln sind aus medizinischen Gründen ungeimpfte Personen, Schwangere und Stillende sowie Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Sie müssen bei Zugangsbeschränkungen negative Antigen-Schnelltests oder einen Schülerausweis vorlegen.

Dies bedeutet allerdings nicht nur Einschränkungen für die Zuschauer, sondern auch für Mannschaften und deren Umfeld. In geschlossenen Räumen gilt 2G. Nicht-immunisierten Personen ist der Zutritt auch zu den Trainingszeiten nicht mehr gestattet.

Die IHF hatte im Vorfeld ebenfalls verkündet, dass die Weltmeisterschaft der Frauen in Spanien im 2G-Reglement ausgetragen wird, wodurch die Rahmenbedingungen klar abgesteckt wurden. Eine Entscheidung mit Signalwirkung?

Doch kommt es wieder zu einer Trennung von Profis und Amateuren? Bleiben die Amateure dann wieder auf der Strecke, wie sieht die Zukunft aus? Verkraftet der Handball einen weiteren Saisonabbruch? Fragen über Fragen, die aktuell wohl nicht beantwortet werden können.