Zum Inhalt springen Zurück zum Seitenanfang
Carolin Spinner Red Sparrows Freiburg

Auswärts in Leipzig



Nach dem spielfreien Osterwochenende treffen die Red Sparrows auswärts auf den HC Leipzig.

Der HC Leipzig ist einer der ganz großen Namen im deutschen Frauenhandball. Mit 21 Deutschen Meisterschaften, neun Pokalsiegen und vier Europapokalsiegen gehören die Leipzigerinnen zu den erfolgreichsten Frauenhandballvereinen in Deutschland.

2017 offenbarten sich finanzielle Schwierigkeiten bei den Sächsinnen und der HC musste in der dritten Liga neu beginnen. Zwei Jahre später gelang den Leipzigerinnen im selben Jahr wie den Freiburgerinnen der Aufstieg in die  2. Handball Bundesliga der Frauen und sie gehören mittlerweile zum gefestigten Mittelfeld der Liga. Mit 22:20 Punkten steht der HC Leipzig aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz.

„Leipzig ist zusammen mit uns aufgestiegen und hat sich im oberen Mittelfeld gefestigt. Sie haben sich sehr gut weiterentwickelt und es wird für uns alles andere als einfach. Wir müssen besonders auf die Hummel-Zwillinge aufpassen“, sagte Red Sparrows Trainer Ralf Wiggenhauser im Vorfeld der Partie. Die Hummel-Zwillinge sind Stefanie und Jacqueline. Die beiden 29-jährigen bundesligaerfahrenen Leipzigerinnen standen schon beim letzten Meistertitel des HC im Jahre 2010 im Kader und kehrten nach Engagements in Rödertal und Halle-Neustadt 2018 gemeinsam zurück zu ihrem Heimatverein. Kreisläuferin Stefanie Hummel ist zudem mit 107 Toren die vereinsinterne Topscorerin, vor Rückraumtalent Julia Weise mit 102 Toren. Die aus dem Rückraum agierende Spielmacherin Jacqueline Hummel steht mit 82 Toren im Leipzig-internen Ranking auf Platz drei.

Die Freiburgerinnen sind natürlich auch in dieser Partie wieder der Underdog. An ihr letzte Auswärtsspiel in Leipzig erinnern sich die Red Sparrows jedoch nur zu gerne. In der vergangen Saison feierten die Breisgauerinnen vor spektakulärer Leipziger Kulisse ihren allerersten Auswärtssieg in der 2.Handball Bundesliga der Frauen. Für die meisten Spielerinnen und auch den Trainer war dies damals das Highlight des Jahres: „Wir freuen uns sehr auf dieses Spiel, weil wir wunderbare Erinnerungen an letztes Mal haben. Wir wissen aber dennoch, was auf uns zukommt und wollen uns weiterhin gut präsentieren“, so Wiggenhauser.