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Max Echle, SG Ohlsbach/Elgersweier

Derbyniederlage gegen die „Aldner“



Katastrophale erste Halbzeit ließ zum Schluss nur noch Ergebniskosmetik zum 23:28 (9:16) zu. (Bilder unterhalb des Berichtes)

Die SG Ohlsbach/Elgersweier zeigte bei der Derbyniederlage gegen den TuS Altenheim zwei Gesichter und konnte durch eine kämpferische Leistung in der zweiten Halbzeit eine Blamage verhindern.

Nahezu die komplette erste Halbzeit lief aus Sicht der SG OEL katastrophal. In der Defensive bekam man keinen Zugriff auf die Gegenspieler und in der Anfangsphase machte sich erneut die Abschlussschwäche bemerkbar. Einen großen Anteil daran hatte Kevin Wilhelm im Tor der Gäste. Egal ob gut herausgespielte Torchancen, Siebenmeter oder Tempogegenstöße, an dem Schlussmann der Altenheimer gab es zu Beginn der Partie kein Durchkommen.

So dauerte es bis in die zwölfte Spielminute, bis der erste Treffer für die SG OEL auf der Anzeigetafel aufleuchtete (1:5), doch die erhoffte Wirkung blieb aus. Viel zu oft suchte man im weiteren Verlauf das Spiel über den Kreisläufer, was aber meist in schnellen Gegentoren resultierte und der TuS sich dadurch weiter Tor um Tor absetzen konnte.

Als Philip Kugler mit dem 4:13 (21.) die erste Neun-Tore-Führung für die Gäste erzielte, deutete sich eine Blamage an und Mathias Eisele musste von seiner zweiten Auszeit Gebrauch machen. Immerhin kam dadurch ein Bruch in das Spiel der Altenheimer und die SG OEL konnte den Rückstand bis zum Halbzeitpfiff etwas verkürzen (9:16).

In der Halbzeitpause war die Eisele-Sieben sich einig, dass nicht viel mehr übrigblieb als den Reset-Knopf zu drücken und die erste Halbzeit komplett zu vergessen.

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Nach Wiederanpfiff trauten die zwischenzeitlich verstummten, heimischen Fans ihren Augen kaum, als die Hausherren eine gänzlich neue Einstellung auf das Spielfeld brachten. Auch der TuS Altenheim war davon sichtlich überrascht, denn nach einer Umstellung auf eine offensivere Abwehrformation konnte man den Rückraum der Gäste mit einer gesunden Härte völlig aus dem Konzept bringen. Vier Treffer innerhalb von fünf Minuten brachten die SG OEL wieder auf Tuchfühlung (13:16).

In der Folge schaffte man es aber nicht an die starke Anfangsphase anzuknüpfen und der TuS erhöhte wieder auf 14:21 (43.). Diese Führung wurde von dem Favoriten zunächst souverän verwaltet, doch auch zum Ende hin zeigten die Hausherren nochmal Moral und kämpften sich erneut auf 23:26 (59.) heran.

Aufgrund der verbleibenden Spielzeit konnte man damit allerdings nur Ergebniskosmetik betreiben und das Spiel endete mit 23:28.

SG Ohlsbach/Elgersweier – TuS Altenheim 23:28 (9:16)

SG Ohlsbach/Elgersweier: Steffen Sieverding, Vincent Oßwald (2), Sebastian Bruder (1), Marvin Lehmann (4), Florian Bruder (8/5), Maximilian Waidele, Adrian Kurz, Fabian Keßler (4), Tobias Jörger, Philipp Hackl (2), Jan Richter, Max Echle (2), Simon Huber, Sepp Benjamin, Mathias Eisele, Michael Doninger, Oliver Stehle; Trainer: Mathias Eisele

TuS Altenheim: Kevin Wilhelm, Gerry Sutter, David Teufel, Dennis Ammel (3), Jan Meinlschmidt (8), Luca Barbon (2), Louis Kircher, Lukas Glunk (5), Michael Knuth, Philip Kugler (9/3), Tobias Biegert, Tobias Schnaitter, Oliver Gieringer (1), Alexandre Michel, Marco Fels, Stefan Bayer, Marcus Karagöz; Trainer: Stefan Bayer

Schiedsrichter: Roland Littenecker (TuS Ottenheim), Bernd Himmelsbach (HSG Ortenau Süd)

Gelb: Sebastian Bruder, Jan Richter (4.), Max Echle (3.) / Luca Barbon, Oliver Gieringer (3.), Alexandre Michel

Strafminuten: 8:8

2 Minuten: Vincent Oßwald, Sebastian Bruder, Tobias Jörger, Max Echle / David Teufel, Jan Meinlschmidt, Luca Barbon, Tobias Biegert

Vergebene Siebenmeter: Marvin Lehmann, Marvin Lehmann / Philip Kugler