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Heiko Rogge, TuS Ottenheim

Desaströse Leistung in der Rheinauenhalle



Rogge bietet Rücktritt an

Ottenheim rutscht durch eine desaströse Leistung auf den vorletzten Tabellenplatz ab, Trainer Heiko Rogge bot der Vereinsführung nach der Partie seinen Rückzug vom Amt an.

Zum Spiel selbst wollte er kein Statement abgeben, zu seinem Angebot sagte Rogge: „Ich übernehme als Trainer die volle Verantwortung für die aktuelle Situation. Ich habe es nicht geschafft, aus sehr guten Einzelspielern ein Team zu formen und an mein Konzept glauben zu lassen“.

Während der Partie hatte er mit vollem Einsatz geackert, um seine Mannschaft in die Spur zu bekommen, der Funke sprang jedoch nicht über. Vor allem die Abwehr, einst Ottenheims Prunkstück, zeigte eine kämpferisch ganz schwache Vorstellung, am Ende ließ sich die Ried-Sieben in eigener Halle vorführen.

Im Angriff verzettelten sich die Hausherren in immer wieder den gleichen Laufspielen, die zu selten zielführend waren. Nur vereinzelt gelang es durch klare Spielzüge die Spieler in aussichtsreiche Positionen zu bringen, dann war Ottenheim durchaus erfolgreich, ansonsten blieb es jedoch bei Einzelaktionen.

Ganz anders agierten der TVS, der zudem jene Motivation an den Tag legte, die man vom TuS vor den eigenen Zuschauern erwartet hatte. Schnörkellos mit konsequentem Zug zum Tor wurde immer wieder der Weg durch die Defensive Ottenheims gefunden und wenn nicht durfte Simon Bornhäuser von 9 Metern ungehindert abschließen.

Noch vor der Pause drehten die Gäste ein 15:13 zur 16:19 Pausenführung, die nach dem Wechsel auf 16:22 erhöht wurde. Die Hausherren kamen zwar noch einmal auf drei Treffer heran, auf ein Aufbäumen gegen die Niederlage warteten die Fans jedoch vergeblich.

Die Baden-Badener Reserve gewinnt somit hochverdient auch das zweite Aufeinandertreffen binnen einer Woche. „Wir sind generell nicht glücklich, was gerade passiert“, gestand Achim Heimburger von der sportlichen Leitung des TuS, betonte aber, dass man jetzt nicht nervös wird und den Angebotene Rücktritt von Heiko Rogge nicht annehmen wolle, „jetzt müssen erst einmal die Emotionen runterfahren, dann werden wir uns mit Mannschaft und Trainer an einen Tisch setzen“.

Spielfilm: 0:1, 3:3, 3:5, 7:8, 7:10, 9:10, 11:11, 12:11, 15:13, 15:18, 16:19 – 16:22, 19:22, 20:24, 22:25, 24:27, 24:30, 26:32, 27:34, 27:38. 

TuS Ottenheim – TVS 1907 Baden-Baden II 27:38 (16:19)

TuS Ottenheim: Justin Lir, Lukas Bing (4), Manuel Schnurr, Maximilian Betzler, Gabriel Kaufmann (3), Max Mattes (1), Johannes Weide (2), Ruben Ritter, Vincent Funk (4), Bastian Thielecke (1), Yannick Métier (1), Nils Schneckenburger (4), Felix Gäßler (3), David Fritsch (4/3), Heiko Rogge, Chris Berchtenbreiter, Ulrike Grottendorfer, Tobias Bertsch; Trainer: Heiko Rogge

TVS 1907 Baden-Baden II: Alexander Maug (2), Luca Hable (3), Maximilian Kuypers (1), Markus Raster, Maik Holfelder, Simon Bornhäußer (13/3), Daniel Grimm (1), Philipp Kinz (1/1), Marvin Schulz (4), Philip Schulz (6), Xaver Bastian (4), Joel Kraus (3), Dirk Walter, Frank Schulmeister, Moritz Seiler, Jörgen Armbrüster, Paul Ewald; Trainer: Frank Schulmeister

Schiedsrichter: Manuel Kirchner (SG Schenkenzell/Schiltach), Martin Jehle (SG Schenkenzell/Schiltach)

Gelb: Heiko Rogge (2.), Bastian Thielecke (5.) / Luca Hable (5.), Marvin Schulz (3.), Philip Schulz (2.)

Strafminuten: 10:6

2 Minuten: Johannes Weide, Bastian Thielecke, Nils Schneckenburger, David Fritsch, David Fritsch / Alexander Maug, Luca Hable, Maximilian Kuypers

Vergebener Siebenmeter: David Fritsch / –