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Christian Huck HTV Meißenheim

Endlich konnte sich der HTV Meißenheim selbst belohnen.



Nach dem 29:28 (14:15) Heimerfolg des HTV Meißenheim war Trainer Christian Huck erst einmal fertig.

Noch einige Zeit nach dem Spiel war der HTV-Coach mehr als Stolz auf sein junges Team. Im Interview lobte Huck einzelne Spieler wie Torhüter Steffen Bader, der den Grundstein für den doppelten Punktgewinn mit seinen Paraden legte, oder Jannik Hasemann, welcher auch in der Offensive überzeugte.

Danach folgte das Lob für seine Mannschaft, für die gute Stimmung, die optimale Einstellung zum Spiel, Huck war bei den Auszeichnungen für sein Team einfach nicht zu bremsen.

HTV Meißenheim – SG Kappelwindeck/Steinbach 29:28 (14:15).

Der Gegner war im Vorfeld analysiert worden, die Taktik ging auf. Die SG Kappelwindeck/Steinbach wurde früh attackiert und konnte so ihr Laufspiel nie richtig aufbauen. Mitte der ersten Halbzeit verbuchten die Gäste zwar das 6:9 doch Meißenheim wehrte sich und kam beim 10:9 zwar in Führung, verlor diese jedoch bis zur Halbzeitpause wieder (14:15).

Der Start in die zweiten 30 Minuten verlief für die Hausherren bis zum 17:19 verhalten. Erstmals beim 19:19 machte Meißenheim deutlich, dass man den Kampf um die Punkte nicht aufgegeben hatte. Nochmals setzte sich die SG Kappelwindeck/Steinbach auf 19:21 ab, wurde dann aber für die eigenen Fehler bestraft. Erwähnenswert in dieser Phase des Spiels auch Aaron Leppert, der zwei verwandelte Siebenmeter zum 26:22 Vorsprung beisteuerte.

Eine offensive Deckung der Gäste hatte Platz für den variantenreichen Dustin Ammel geschaffen, der am Ende auf 10 Tore kam. Meißenheim traf nach Belieben, während die Gegner mehrmals frei an HTV-Torhüter Steffen Bader scheiterten. Doch dies sollte sich im Endspurt der Gäste ändern. Die SG-Rückraumspieler wurden in Position gebracht. Beim 28:24 nahm Christian Huck eine Auszeit um seinem jungen Team etwas Luft für die letzten 3:45 Minuten zu verschaffen.

Eine offene Manndeckung der SG Kappelwindeck/Steinbach hätte dann fast noch Erfolg gehabt. Geschickt schaukelte der HTV das 29:28 aber über die Zeit. »Es war nicht alles perfekt, in einzelne Situationen müssen wir cleverer spielen. Wir waren da, waren heiß und haben den Gegner an seinen wunden Punkten getroffen«, sagte Trainer Christian Huck nach dem Spiel.

HTV Meißenheim – SG Kappelwindeck/Steinbach 29:28 (14:15)

HTV Meißenheim: Luis Ehret (2), Max Zürcher (2), Dustin Ammel (10), Aaron Leppert (4/4), Bastian Funke (6), Simon Schröder (3), Steffen Bader, Louis Nickert, Jannik Hasemann (1), Patrick Velz, Philip Zürcher, Janis Jochheim (1), Kevin Blum, Steffen Bertsch, Christian Huck, Mathias Kunzer, Felix Haag; Trainer: Christian Huck

SG Kappelwindeck/Steinbach: Jan Keller, Stefan Schmitt (6), Philipp Habich (2), Tim Schreck (1), Johannes Höll (8), Michael Kern, Ferdinand Forcher, Stefan Meßmer, Christian Gemeinhardt (5/4), Jeremias Seebacher (6), Linus Demler, Mirco Schlageter, Noah Seebacher, Sascha Vierling, Sigurjon Sigurdson, Tobias Velten, Stefan Steinel; Trainer: Sigurjon Sigurdson

Schiedsrichter: Johannes Friedhoff (Johannes), Thorsten Meike (SG Waldkirch/Denzlingen)

Gelb: Dustin Ammel, Bastian Funke (3.), Patrick Velz (2.) / Stefan Schmitt (2.), Tim Schreck (3.), Mirco Schlageter

Strafminuten: 6:10

2 Minuten: Patrick Velz, Luis Ehret, Max Zürcher / Stefan Schmitt, Philipp Habich, Tim Schreck, Christian Gemeinhardt, Christian Gemeinhardt