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Es geht wieder los: Bietigheim erwartet den VfL Oldenburg



Im ersten Spiel nach der Europameisterschaftspause empfängt die SG BBM Bietigheim am 27. Dezember den VfL Oldenburg in der heimischen Viadukthalle.

Fünf Wochen standen die SG-Ladies nicht mehr gemeinsam auf der Platte, gleich neun von ihnen waren bei der Europameisterschaft in Dänemark im Einsatz. Die verbliebenen Spielerinnen trainierten in Bietigheim unter Cheftrainer Markus Gaugisch und Athletiktrainer Felix Bauer. Nicht mitwirken konnten die verletzte Karolina Kudlacz-Gloc, welche eifrig an ihrem Comeback arbeitet sowie die schwangere Stine Jørgensen.

Die EM ist abgearbeitet und der Blick der SG BBM richtet sich auf die kommenden Aufgaben und Herausforderungen in allen drei Wettbewerben.

In der Handball Bundesliga Frauen stehen die Bietigheimerinnen mit sieben Siegen, einem Remis und einer Niederlage aus neun Spielen an der Tabellenspitze. Borussia Dortmund rangiert mit sieben Erfolgen aus ebenso vielen Begegnungen dahinter. Für Bietigheim geht es weiter darum, den Druck auf den BVB aufrecht zu erhalten. Die Konzentration gilt jedoch erstmal dem nächsten Gegner und der heißt VfL Oldenburg.

Das Team von Trainer Niels Bötel hat wie die Bietigheimerinnen neun Matches absolviert. Vier Erfolgen stehen fünf Niederlagen gegenüber, was den zwölften Tabellenplatz bedeutet. Treffsicherste Akteurin im Kader der Niedersächsinnen ist Merle Carstensen mit einem Torschnitt von 6,4 Toren pro Begegnung. Weiterer Aktivposten ist die deutsche Nationalspielerin Jenny Behrend.

In der Vergangenheit haben die Oldenburgerinnen das ein oder andere Mal gezeigt, dass sie ein unangenehmer Gegner sein können. Deshalb müssen die SG-Ladies vom Start weg eine konzentrierte Leistung zeigen.

SG BBM Cheftrainer Markus Gaugisch: „Oldenburg hat in dieser Saison wechselhafte Ergebnisse geholt. Der Sieg gegen Metzingen und die Niederlage in letzter Sekunde gegen den THC zeigen, dass sie auch gegen die sogenannten Spitzenteams erfolgreich sein können. Trainer Niels Bötel versucht zudem taktische Impulse zu setzen, auf die man vorbereitet sein muss. Für uns ist es das erste Spiel seit fünf Wochen und wir konnten lediglich eine Trainingseinheit gemeinsam bestreiten. Wir müssen daher gleich von Beginn an hellwach sein.“

Geleitet wird die Partie von den beiden Unparteiischen Marvin Cesnik und Jonas Konrad.

Anwurf ist am Sonntag, 27. Dezember, 17 Uhr. Zuschauer sind aufgrund der aktuellen Corona-Lage nicht zugelassen.

Der Online-Sender sportdeutschland.tv überträgt die Begegnung live im Internet.