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Joschua Braun, HSG Konstanz

Festtag mit Vollgas-Handball



HSG Konstanz zum Topspiel nach Fürstenfeldbruck

Was für ein Drehbuch: Die beiden Zweitliga-Absteiger, die zwei noch verlustpunktfreien Mannschaften treffen am vorletzten Spieltag der Hinrunde im absoluten Topspiel im direkten Duell aufeinander. Die HSG tritt am Samstag, 19.30 Uhr (Livestream auf www.hsgkonstanz.de/livestream), beim TuS Fürstenfeldbruck an. Dort gilt die 2G-Regel (Nachweis und Lichtbildausweis nötig) für alle Personen ab 12 Jahren und FFP2-Maskenpflicht, auch am Platz.

Als Spiel des Jahres wurde die Partie vor den Toren Münchens angekündigt – die Fans sind elektrisiert. Erstmals in der Geschichte des TuS Fürstenfeldbruck ist die kleine, enge Wittelsbacher-Halle zwei Tage vor einem Spiel restlos ausverkauft. Ihren Anteil daran haben auch die HSG-Fans, die zahlreich und mit einem vom Fanclub organisierten Fanbus dabei sein werden. Zu sehen bekommen werden sie höchstwahrscheinlich ein packendes, hochklassiges Handballspiel, das eng bis zur letzten Sekunde sein dürfte. So war es in den letzten drei Begegnungen stets. Das letzte konnte die HSG Konstanz im letzten Vorbereitungsspiel im Sommer mit 30:29 für sich entscheiden. Seitdem sind beide Teams mit neun Siegen in neuen Spielen sehr souverän durch die Liga marschiert und stehen auf den ersten beiden Rängen, die am Ende der Vorrunde zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigen.

„Wir sind heiß auf so ein Spiel“, sagt Jörg Lützelberger und die Vorfreude ist ihm dabei sichtlich anzumerken. „Da ist jedes Wehwehchen vergessen.“ Der Head Coach macht sich nach dem spielfreien Wochenende daher keine Gedanken um den Rhythmus. „Alles war wie vorher im Training“, erzählt er. Jedoch dürfte das zuletzt von Verletzungen geplagte „Bruck“ mehr von der Pause profitiert haben, als seine junge Mannschaft in der bis auf vier Spieler kein Akteur älter als 25 Jahre ist. Es ist davon auszugehen, dass die Gastgeber wieder auf einen deutlich größeren Kader als in den Wochen zuvor zurückgreifen können werden. Konstanz muss seinerseits weiter auf Carlos Marquis, Christos Erifopoulos und Moritz Ebert verzichten. Die ganze Mannschaft freut sich über das „mit den guten Leistungen erarbeitete und verdiente Spitzenduell“ (Lützelberger). Der EHF-Mastercoach sieht sein Team mit dem Vertrauen in die eigene Stärke in einer komfortablen Lage: „Wir können einen riesigen Schritt in Richtung Aufstiegsrunde machen, werden aufgrund der guten bisherigen Ausbeute dort aber nicht unsere Chance darauf verspielen können.“

Hochinteressant dürfte nun der direkte Vergleich der Mannschaften werden, die beide sehr erfolgreich auf eine 3:2:1-Deckung setzen. Unterschiede tun sich jedoch beim Blick auf das spielende Personal auf. Während man in der Torschützenliste der Liga paradoxerweise bei der offensivstärksten Mannschaft der Liga suchen muss, bis man Lukas Köder als Konstanzer Top-Torschützen mit 45 Treffern auf Platz 14 findet, stehen die Brucker Torjäger ganz oben. Yannick Engelmann belegt Rang eins mit 78 Treffern, Max Horner direkt dahinter mit 73. Bislang fokussierte sich im Spiel der Südbayern viel auf diese beiden starken Individualisten, aber auch das Spiel an den Kreis verstehen sie hervorragend. „Sie haben einen sehr hohen Standard in der Defensive, im Tempospiel und im Angriff“, lobt der 36-Jährige. Zu sehr dürfe man sich auch nicht auf die Haupttorschützen konzentrieren wart Lützelberger. „Das ist eine starke Mannschaft, die ein paar Ideen mitbringen wird. Ich rechne mit einem engen Spiel und damit, dass auch die Nervenstärke auschlaggebend sein kann.“ Sein Ziel wird es sein, die größere Breite über Tempo, Druck und Intensität über 60 Minuten in die Waagschale zu werfen. Für den ehemaligen Bundesligaprofi wird das Spiel mit vielen bundesligaerfahrenen Spielern ein „Festtag mit Vollgas-Handball und fantastsicher Stimmung von beiden Fanlagern, auf den sich jeder freut. Wir werden unser Optimum zeigen müssen, um dort gewinnen zu können. Wir fahren dort ohne großen Druck in Bezug auf die Tabelle und unsere Saisonziele hin, wollen zeigen wer sind und besser sein als Fürstenfeldbruck.“

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