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Maxime Duchêne TV Willstätt 1908

Fünf Punkte in Serie



Der TV Willstätt findet immer mehr zu seiner alten Stärke zurück. Mit 29:28 (16:14) konnte man den Tabellenzweiten TuS Fürstenfeldbruck bezwingen.

Die ersten und die letzten zehn Minuten passten nicht unbedingt in die gute Vorstellung des TV Willstätt 1908 gegen den TuS Fürstenfeldbruck. Nach einem anfänglichen 2:7 Rückstand fanden die Gastgeber aber besser ins Spiel und nach dem 27:22 verspielte man fast noch den Sieg.

Willstätt musste ohne Daniel Schliedermann, Ben Veith und Ioannis Fraggis antreten. Aber auch beim Gegner fehlten mit Sebastian Meinzer, Tobias Prestele und Yannick Engelmann drei wichtige Spieler. Zudem konnte auch TuS-Coach Martin Wild nicht mit auf die Reise gehen.

Es spricht für die Mannschaft von Ole Andersen, dass man mit aktuell 13:11 Punkten dem begehrten 6. Tabellenplatz immer näher rückt und den Vergleich mit den Spitzenmannschaften der Liga nicht mehr scheuen braucht. Der TuS Fürstenfeldbruck war trotz der personellen Ausfälle ein starker Gegner, vergab jedoch beste Chancen und scheiterte zu oft am Willstätter Torhüter Maxime Duchêne. Das beliebte Spiel von Ole Andersen, einen sechsten Feldspieler einzusetzen, war ein perfekter Schachzug. Willstätt hatte dadurch Vorteile, musste jedoch auch einige Treffer ins leere Tor hinnehmen.

Willstätts stärkste Phase im Spiel begann kurz vor der Halbzeit. Nach dem 11:11 Ausgleich konnten die Brucker Panther noch bis zum 12:13 jeweils in Vorlage gehen, dann zog Willstätt bis zum Halbzeitpfiff auf 16:13 davon. Ein von Tim Kaulitz verwandelter Siebenmeter, nach der regulären Spielzeit, bedeutete dann den Halbzeitstand 16:14.

Zurück auf dem Spielfeld konnten die Brucker beim 16:16 und 17:17 ausgleichen. Krüger mit zwei Treffern und Valda schafften mit dem 20:17 erneut ein Polster für Willstätt. Fürstenfeldbruck blieb jedoch gefährlich und kam mehrmals auf ein Tor heran. Nach dem 23:22 (43.) nahm Willstätt nochmals Fahrt auf, während Fürstenfeldbruck sieben Minuten ohne Torerfolg blieb. Doch das 27:22 war nur eine Momentaufnahme. Innerhalb von knapp vier Minuten war der TuS Fürtsenfeldbruck zum 27:26 gestürmt, Willstätt wackelte, blieb aber standhaft.

Der Ausgleich von Stephan Seitz zum 28:28 hielt nur 30 Sekunden, Alexander Velz erzielte nach eine 1-1 Sutuation mit seinem siebten Treffer das 29:28. Doch es waren noch 78 Sekunden zu spielen. Ein taktisches Timeout 28 Sekunden vor dem Abpfiff reichte Willstätt jedoch nicht um den Sieg über die Zeit zu bringen. Ein vertändelter Ball brachte 8 Sekunden vor dem Spielende noch eine Auszeit für den TuS Fürstenfeldbruck. Der finale Wurf von Stephan Seitz sprang vom Fuß des TV-Torhüter Maxime Duchêne an den Pfosten und dann ins Seitenaus.

Während Willstätt seinen sechsten Saisonsieg feierte, musste der TuS Fürstenfeldbruck seine zweite Niederlage verkraften.

TV Willstätt 1908 – TuS Fürstenfeldbruck 29:28 (16:14)

TV Willstätt 1908: Leon Sieck, Maxime Duchêne, Philipp Kunde, Yanez Kirschner, Yannick Ludwig (6), Christopher Räpple (2/1), Dinko Dodig, Mickael Kauffmann, Lennart Sieck (3), Régis Matzinger (1), Felix Krüger (4), Alexander Velz (7), Marius Oßwald, Lukas Veith, Jan-Philipp Valda (6), Frank Klomfass, Ole Andersen, Alexander Pfeiffer, Anja Siebeneichner; Trainer: Ole Andersen

TuS Fürstenfeldbruck: Benjamin von Petersdorff, Louis Oberosler, Gianni Huber, Tim Kaulitz (2/1), Ole Schwagerus, Philipp Christian Hlawatsch (3), Korbinian Lex (5), Stephan Seitz (7), Felix Kerst (3/1), Tobias Urban, Julian Prause (2), Max Horner (6), Johannes Luderschmid, Lasse Rehmeyer, Richard Ostermeir, Hendrik Pleines, Sandra Hany; Trainer: Martin Wild

Schiedsrichter: Timo Bernhardt, Lars Zick

Gelb: Dinko Dodig (3.), Felix Krüger (9.) / Stephan Seitz, Korbinian Lex (6.), Hendrik Pleines

Strafminuten: 8:6

2 Minuten: Dinko Dodig, Felix Krüger, Felix Krüger, Jan-Philipp Valda / Korbinian Lex, Stephan Seitz, Felix Kerst

Vergebene Siebenmeter: Alexander Velz / Felix Kerst, Felix Kerst, Tim Kaulitz