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HBF kompakt: Bietigheim und Blomberg festigen Spitzenposition, Oldenburg nun Achter



Gerade einmal drei Partien des 27. Spieltags konnten am Wochenende in der Handball Bundesliga Frauen absolviert werden.

Mehrere Partien mussten coronabedingt verschoben, oder  vorsorglich verlegt werden.

SG BBM Bietigheim – HL Buchholz 08-Rosengarten 34:20 (16:9)

Die SG BBM Bietigheim konnte ihren zweiten Platz mit einem Kantersieg festigen. In einem fairen Spiel ohne Zeitstrafen war Amelie Berger mit sechs Toren die beste Torschützin der SG, bei der HL Buchholz 08-Rosengarten konnte sich Evelyn Schulz mit fünf Treffern auszeichnen.

„Nach der langen Pause bin ich sehr zufrieden mit dem Auftreten meiner Mannschaft“, lobte Bietigheims Trainer Gaugisch seine Mannschaft, die aus einer mehrwöchigen Quarantäne zurückkam. „Es ist schön zu sehen, dass die Mädels wieder Spaß haben dürfen, zusammen Handball zu spielen. Nach dem heutigen gelungenen Re-Start wollen wir die verbliebenen Matches allesamt erfolgreich gestalten.“

Sein Gegenüber Dubravko Prelcec, dessen Team einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasste, war hingegen unzufrieden. „Ich hätte mir ein besseres Ergebnis gewünscht, alles unter zehn Toren Rückstand hätte ich als Erfolg verbucht“, sagte der Kroate am Samstagabend. Durch viele individuelle Fehler habe man sich die hohe Niederlage selbst zuzuschreiben. „Leider haben sich die Mädels nicht an die Vorgaben gehalten, deshalb müssen wir das Spiel schnell abhaken.“

HSG Blomberg-Lippe – SV Union Halle-Neustadt 31:22 (12:11)

Einen Punkt hinter Bietigheim bleibt die HSG Blomberg-Lippe, die nach einer mühsamen ersten Halbzeit am Ende doch souverän gegen den SV Union Halle-Neustadt gewinnen konnte. Der Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt bot den Lipperinnen dabei am Sonntag jedoch vor allem in der ersten Halbzeit einen harten Kampf und verließ nach zuletzt vier Siegen in Serie erstmals wieder als Verlierer das Parkett. Die letzte Niederlage hatte die Wldcats am 28. Februar beim 17:29 gegen Bietigheim kassiert.

„Wir haben uns heute nach der 14-tägigen Pause schwergetan wieder in den Wettkampfrhythmus zu finden. Was wir in der ersten Halbzeit gezeigt haben, war weit entfernt von dem, was wir uns vorgenommen hatten. Mein Team hat die Zweikämpfe nicht richtig angenommen und im Angriff die Bewegung ohne Ball vermissen lassen. Im zweiten Abschnitt haben wir es dann besser gemacht, sind von Minute zu Minute sicherer geworden und haben letztendlich verdient und souverän gewonnen“, bilanzierte HSG-Coach Steffen Birkner.

„Verdient, wenn auch am Ende vielleicht ein bisschen zu hoch“, resümierte Halles Coach Jan Henning Himborn gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung und erklärte: „Mit der ersten Halbzeit bin ich zufrieden. „Da haben wir taktisch gute Sachen gemacht“, so der Trainer. Mit Blick auf den zweiten Spielabschnitt meinte er: „Wir finden keinen Zugriff mehr hinten. Und vorn vergeben wir viel zu leichtfertig die Bälle.“

1. FSV Mainz 05 – VfL Oldenburg 24:29 (10:18)

Auf Rang acht verbessert hat sich der VfL Oldenburg mit einem Auswärtserfolg beim 1. FSV Mainz 05. „In der ersten Halbzeit waren wir noch frisch. Je länger das Spiel gedauert hat, umso weniger haben wir den letzten Schritt mit gemacht“, analysierte Oldenburgs Trainer Niels Bötel mit Blick auf die deutlichen Pausenführung und ergänzte: .“Mainz hat in der zweiten Halbzeit deutlich schneller gespielt und ist so noch einmal herangekommen.“

„Mit der Leistung in der zweiten Halbzeit können wir zufrieden sein“, so Dynamites-Coach Florian Bauer. „Zu Beginn haben wir ohne große Gegenwehr und ohne körperlichen Einsatz gespielt. Bei besserer Chancenverwertung in den letzten Minuten hätte es auch noch einmal richtig eng werden können.“