Zum Inhalt springen Zurück zum Seitenanfang
Handball Bundesliga Frauen Logo (HBF)

HBF kompakt: VfL Waiblingen und HSV Solingen-Gräfrath führen 2. Handball Bundesliga an



Rückschlag für Aufsteiger Regensburg.

Die Spitzenteams VfL Waiblingen und HSV Solingen-Gräfrath haben ihre Spitzenposition gefestigt, auch weil Frisch Auf Göppingen und die Füchse Berlin nicht im Einsatz waren. Aufsteiger Regensburg erlitt als einziges Team aus der oberen Hälfte einen Rückschlag, Lintfort schob sich auf Rang 9.

Die Handballerinnen des 1. FSV Mainz 05 haben ihr Heimspiel gegen den VfL Waiblingen mit 18:26 (8:13) verloren. Die Gäste bleiben damit auch weiterhin an der Tabellenspitze der 2. Handball Bundesliga Frauen. Die Tigers zogen nach dem 6:6 (18.) schon vor der Pause vorentscheidend davon. „Mit der Abwehr und 18 Gegentoren bin ich sehr zufrieden, sicherlich hätten wir einige Tore mehr erzielen können“, so Wailbingens Trainer Thomas Zeitz und Dynamites-Coach Florian Bauer resümierte: „Wir hatten vor der Pause einige Minuten vom 8:9 auf 8:13, in denen wir total kopflos waren und uns selbst in die Bredouille gebracht haben.“

Auf Rang zwei – dem Relegationsrang – vorgerückt ist der HSV Solingen-Gräfrath, der beim ESV 1927 Regensburg klar mit 37:21 (19:11) gewinnen konnte. „Das war heute keine gute Leistung von uns, wir mussten heute gegen einen sehr starken Gegner viel Lehrgeld bezahlen“, bilanzierte ESV-Trainer Csaba Szücs, dessen Team auf Rang 6 zurückfiel.

Hinter Göppingen, die bereits Mitte November mit 34:23 bei Leipzig gewinnen konnten, und den Füchsen Berlin, die erst Ende Januar ihr Heimspiel gegen den SV Werder Bremen bestreiten, rangieren die Kurpfalz Bären nach dem 37:26 (19:12) gegen den MTV Heide wieder auf Rang 5. „Wir waren heute sofort drin im Spiel und haben unbedingt eine gute Leistung zeigen wollen. Das ist uns gelungen. Mein Team hat ein super Tempospiel nach vorne gezeigt und die kompakte Defensive zusammen mit den Torhüterleistungen war der Schlüssel zum Sieg“, so eine zufriedene Bären-Trainerin Franzi Steil.

Hinter Regensburg ist der TSV Nord Harrislee nun Siebter, der bei der SG H2Ku Herrenberg am Ende mit 34:31 (16:13) gewinnen konnte. „Wir hätten noch zwei Tage spielen können und hätten trotzdem nicht gewonnen“, so ein enttäuschter Kuties-Trainer Mike Leibssle, dessen Team nach dem zwischenzeitlichen 24:30 noch einmal zurückkam. „Dass wir mutig spielen, hat uns da hingebracht, wo wir stehen. Und wenn wir ein höheres Risiko gehen, kann nicht alles klappen“, so Nordfrauen-Coach Olaf Rogge gegenüber dem Flensburger Tageblatt.

Ein deutliches 37:24 (16:9) vor heimischer Kulisse konnte die TG Nürtingen gegen den TV Aldekerk feiern. „Besonders freut mich, dass unser Team diese Partie bis zur letzten Minute hoch konzentriert durchgezogen hat“, lobte TGN-Trainer Simon Hablizel sein Team. Der Aufsteiger aus dem Rheinland bleibt hingegen punktloses Schlusslicht.

An Mainz vorbei auf Rang 9 geschoben hat sich der TuS Lintfort, der am Ende mit einem 29:20 (15:7) deutlich beim TVB Wuppertal gewinnen konnte. Grundlage für den Sieg war eine starke erste Halbzeit, in der den Lintforterinnen nahezu alles gelang. Über eine sichere Abwehr mit einer gut aufgelegten Laura Graef wurden die Angriffe fast fehlerfrei vorgetragen und dadurch Druck von allen Positionen entwickelt. Die bergischen Gastgeberinnen bleiben als Vorletzte weiterhin in großer Abstiegsnot, denn zum rettenden Ufer sind es schon vier Zähler Rückstand.