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HBF kompakt: Waiblingen und Solingen-Gräfrath gewinnen Zweitliga-Topspiele,



Bietigheim und Dortmund mit weißer Weste.

Bedingt durch den Tag des Handballs fanden in der 1. Handball Bundesliga Frauen in der vergangenen Woche lediglich zwei Partien statt. Die SG BBM Bietigheim und Borussia Dortmund konnten ihren Zweikampf an der Spitze festigen. Gespielt wurde in der 2. Bundesliga. Hier konnten die Tigers des VfL Waiblingen mit dem Sieg bei den Füchsen Berlin ihre Spitzenposition ausbauen und Solingen-Gräfrath mit dem Sieg in Göppingen auf Rang zwei vorrücken. In der kommenden Woche wird das Geschehen vor allem durch das Achtelfinale im DHB-Pokal sowie die Europapokalwettbewerbe geprägt.

Der Waiblinger Coach Thomas Zeitz sah beim 22:20 (11:8) seiner Mannschaft bei den Füchsen Berlin ein „typisches Top-Spiel zweier Mannschaften, die nicht verlieren wollten und das von Kampf und vielen Fehlern geprägt war.“ Spielerisch habe sich sein Team gegen die Berliner Abwehr schwer getan. Und auch mit dem Tempospiel war der VfL-Trainer nur phasenweise zufrieden. „Dafür haben wir in der Defensive, im Rückzugsverhalten und auf der Torhüterposition ein starkes Spiel gemacht und daher am Ende nicht unverdient gewonnen.“

Auf Rang zwei vorgerückt ist der HSV Solingen-Gräfrath, der mit 27:25 (9:8) bei FRISCH AUF Göppingen doppelt punkten konnte. „In Göppingen mit zwei Toren zu gewinnen, war sicherlich nicht zu erwarten. Im Moment bin ich einfach nur superstolz auf meine Mannschaft“, zeigte sich HSV-Trainerin Kerstin Reckenthäler nach dem Spiel sichtlich zufrieden.

Anders war die Gemütslage bei Göppingens Coach Nico Kiener. „Das hätte nicht sein müssen, aber die vielen technischen Fehler und Fehlwürfe in der ersten Hälfte haben uns komplett das Selbstvertrauen genommen“, bilanzierte der Trainer der FRISCH AUF Frauen.

Aus der Spitzengruppe gefallen sind auch die Kurpfalz Bären, die beim TuS Lintfort mit 18:21 (7:10) verloren.  „Wir haben heute den ersten richtigen Nackenschlag der Saison kassiert“, sagte Bären-Trainerin Franzi Steil nach Spielende. „Wir haben in der Offensive heute alles vermissen lassen. Heute sind wir an unsere Grenzen gekommen und wir werden unsere Lehren daraus ziehen.“

Punktgleich mit den Badenerinnen ist Aufsteiger ESV 1927 Regensburg, der mit 35:30 (17:18) beim HC Leipzig gewinnen konnte. „Ich kann vor der Mannschaft nur den Hut ziehen, das war erneut eine richtig gute Leistung“, bilanzierte ESV-Chefcoach Csaba Szücs. Siege gab es zudem für die TG Nürtingen bei der SG H2Ku Herrenberg und den TSV Nord Harrislee gegen Schlusslicht TV Aldekerk 07. Die Partie zwischen Wuppertal und Heide musste aufgrund von Erkrankungen der Bergischen Handballerinnen verlegt werden.

In der 1. Liga wurden lediglich am Mittwoch zwei Partien absolviert.

Die SG BBM Bietigheim verteidigte die Tabellenführung mit einem klaren 35:20 (17:9) gegen den BSV Sachsen Zwickau. „Es war schwer, die Spannung hoch zu halten, dennoch war es ein gutes Spiel meiner Mannschaft. Jetzt kommen noch drei Begegnungen vor der WM-Pause, die besonders wichtig sind und auf die es ankommt“, sagte Bietigheims Cheftrainer Markus Gaugisch mit Blick auf die Aufgaben in der EHF European League und dem DHB-Pokal in den kommenden Wochen.

Punktgleich mit makelloser Bilanz ist auch Borussia Dortmund nach dem

28:20 (15:12) bei der TuS Metzingen. „Unser Offensivspiel hat heute nicht so gut funktioniert wie in den letzten Wochen, dafür haben wir es in der Defensive besser gemacht als am vergangenen Wochenende“, sagte Metzingens Spielmacherin Silje Brøns Petersen und Kapitänin Marlene Kalf

betonte: „20 eigene Tore sprechen sicherlich eine deutliche Sprache, wir haben zu viele Chancen ungenutzt gelassen, das reicht dann gegen eine Mannschaft wie Dortmund nicht.“