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Luca Merz, HSG Konstanz

HC Neuenbürg – HSG Konstanz U23



Müssen Gefühl dafür bekommen, wann wir komplett aufs Tempo drücken können.

U23 der HSG Konstanz zu Gast in Neuenbürg, Spielanpfiff: Samstag, 13.11.2021, 20:00 Uhr, Stadthalle Neuenbürg.

Groß war die Freude bei der U23 der HSG Konstanz nach dem hart erkämpften Heimsieg vor Wochenfrist gegen den TSV Heiningen. Nicht schön war er, aber wichtig. So kann die jüngste Mannschaft der Liga befreit im schweren Auswärtsspiel in Neuenbürg aufspielen. Die Gastgeber konnten bislang ihre bisherigen zwei Heimspiele gewinnen.

Der letzte 32:31-Erfolg gegen Aufstiegsfavorit SG Köndringen-Teningen war dabei ein Ausrufezeichen. Wieder wartet ein Duell mit einem direkten Tabellennachbarn. Als Vierter reist die U23 der HSG zum Sechsten, der nur einen Punkt hinter den Konstanzern lauert. Wenn Trainer Benjamin Schweda darauf verweist, dass auswärts immer alles passieren könne, so hat er die klare Niederlage in Baden-Baden im Kopf. Aber auch die ansonsten tadellosen Vorstellungen und eine gute Bilanz von zuvor zwei Erfolgen. Von guter Stimmung nach dem Heimsieg gegen Heiningen konnte der 27-Jährige berichten, aber auch davon, dass sie sich „deutlich eingetrübt hat.“ Grund dafür sind zahlreiche angeschlagene Spieler, die am Wochenende auszufallen drohen. „Wir müssen abwarten, wie sich das entwickelt“, sagt er und ergänzt: „Wir haben aber einen Kader, der groß genug ist, das aufzufangen.“

Umstellen muss sich seine junge Mannschaft dabei auf ein neues Deckungssystem. War zuletzt oft eine offensivere Formation bei den Gegnern Trumpf, setzt Neuenbürg vornehmlich auf eine kompakte 6:0-Abwehr. Im Nordschwarzwald erwartet Schweda eine „schwere Aufgabe. Wir müssen unsere Schützen besser ins Spiel bekommen.“ Gerade offensiv hakte es zuletzt beim Fehlerfestival gegen Heiningen doch deutlich, die Defensive hingegen hat eine gewisse Grundstabilität erreicht, auf die sich die Drittliga-Reserve zuletzt verlassen konnte. Auch und gerade dann, wenn es schwierig wurde. Nun möchten sich die HSG-Talente möglichst oben in der Tabelle festsetzen, denn „zwei, drei Niederlagen und man rutscht in dieser Liga sofort unten rein“, so Schweda. In der Tat liegen das Feld und die Leistungsdichte sehr eng beieinander. „Wir wollen mit Vollgas die zwei Punkte“, gibt der ehrgeizige Jungcoach vor, um in den nächsten Wochen entspannt arbeiten zu können. „Wir müssen noch ein Gefühl dafür bekommen, wann wir komplett auf das Tempo drücken können“, erklärt er angesichts der fehlenden Erfahrung seiner Schützlinge. Genau die fehlt manchmal, um rechtzeitig zu erkennen, „wann wir einen Gang runterschalten, das Spiel sichern und kontrollieren müssen.“

Viele Wechsel sind dabei bewusst eingeplant, um alle Spieler weiterzuentwickeln und immer hohes Tempo gehen zu können. „Aber das braucht so auch viel Arbeit, bis alle Spieler alle Abläufe verinnerlicht haben“, so Schweda, der künftig noch mehr an Variabilität gewinnen möchte. Insbesondere die A-Jugendlichen brauchen nach der langen Pause noch etwas Zeit, machen dabei aber von Woche zu Woche deutlich sichtbare Fortschritte. Schweda: „Sie sind gut genug für die Oberliga, müssen aber weiter an sich arbeiten. Unser Ziel ist es schließlich, die erste Mannschaft entlasten und unterstützen zu können.“

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