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Xavier Greyenbuhl, HSG Hanauerland

HSG Hanauerland von der Rolle



Wie eng Höhen und Tiefen zusammen liegen können musste der Tabellenführer nach der 21:31 (9:14) Niederlage zur Kenntnis nehmen.

Am vergangenen Sonntag stürzte die Mild-Sieben den Tabellenführer SG Scutro, nur fünf Tage später, war von Engagement, Konzentration und Effektivität nicht mehr viel zu sehen. Mit Dübon und Bechthold fehlten dem HSG-Trainer zwar wichtige Spieler, doch nur Linksaußen Florian Fessler fand ansatzmäßig zur Form aus dem Sonntagsspiel.

Bereits zu Beginn des Spiels versemmelten die HSG Spieler beste Chancen im Sekundentakt. Nach vier Fehlwürfen in Serie hatte man TuS-Keeper Roman Schäffer warm geschossen und ihn frühzeitig zum Man of the Match gekürt. Was folgte waren weitere sehenswerte Paraden von Schäffer und genervte HSG-Spieler.

Nach neuneinhalb Minuten traf Sebastian Gottuck zum 7:1, ein Ergebnis, welches dem Spielverlauf entsprach. TuS-Trainer Michael Cziollek, hatte einige Umstellungen in seinem Team vorgenommen, Routiniers und junge Wilde ergänzten sich jedoch hervorragend. Der A-Jugend Spieler, Henry Lukas Meder, konnte sich in seinem ersten Landesligaspiel mit 3 Toren in der Statistik vermerken lassen.

Den Elan aus den ersten 15 Minuten konnte der TuS dann aber nicht ganz bis zur Halbzeit mitnehmen. Nach dem 11:4 legte der TuS Altenheim 2 eine knapp zehnminütige Torpause ein. Die HSG Hanauerland konnte zum 11:8 aufschließen, sah sich dann allerdings wieder dem gefälligen Spiel der Gastgeber ausgesetzt. Mit einem 14:9 ging es in die Kabinen.

Der Tabellenführer fand in den ersten Minuten nach dem Wiederanpfiff weiter nicht den Weg ins Spiel, hatte aber mit Björn Vahlenkamp bereits den dritten Torhüter eingewechselt. Florian Fessler leitete mit drei Toren die wohl stärkste Phase der HSG Hanauerland ein. Beim 18:16 (37.) wackelte die Altenheimer Reserve, blieb jedoch bis zum 20:18 (45.) Minute mit einem knappen Polster vorne.

Marco Wölk, und Elias Wilhelm (2) erhöhten in der Folge auf 23:18 und zwangen Frank Mild zu einer weiteren Auszeit, nach welcher Fessler zum 23:19 verkürzen konnte. Der nachfolgende Zwischenspurt der Altenheimer Reserve war ebenso sehenswert wie erfolgreich. Nach vier Toren in Serie war mit dem 27:19 (56.) eine Vorentscheidung gefallen. Doch der Torhunger der Einheimischen war noch nicht gestillt. In den letzten zwei Minuten fielen weitere vier Tore für Altenheim zum 31:21 Endstand.

Björn Vahlenkamp trug die Niederlage gelassen. Auf das identische Ergebnis (21:31) angesprochen, wie der TV Willstätt in Oppenweiler verlor, gab er an: „Da merkt man hat, dass wir zusammen gehören“. Deutlichere Worte fand dagegen Trainer Frank Mild: „Wir haben leistungsmäßig gegenüber dem Spiel gegen die SG Scutro um einige Spielklassen abgebaut. Nach dem Sieg über die SG SCutro fehlte wohl auch ein wenig die Einstellung“.

TuS Altenheim II – HSG Hanauerland 31:21 (14:9)

TuS Altenheim II: Thomas Bauer, Miko Heuken, Hugo Hambrecht (5), Jaimie Heini (1), Henry Lukas Meder (3), Clément Daul (2), Elias Wilhelm (5), Yannick Mild, Kevin Abu Höfer (3), Marco Wölk (5), Lukas Lehmann (5/1), Marco Weidtmann (1), Roman Schäffer, Sebastian Gottuck (1), Christian Grothmann, Michael Cziollek; Trainer: Michael Cziollek

HSG Hanauerland: Florian Fessler (9/2), Yannick Lienhart, Björn Vahlenkamp, Frank Sturm, Quentin Munch, Xavier Greyenbuhl (1), Maurice Fauti (2), Marco Schlampp (4), Fabian Reith, Marco Hofacker, Niclas Mild, Florian Baehr (4/2), Klaus Hartung (1), Frank Mild, Jonas Dübon; Trainer: Frank Mild

Schiedsrichter: Fabian Hochstuhl (TV Sandweier), Sven Beck (TV Sandweier)

Zuschauer: 30

Gelb: Jaimie Heini (2.), Elias Wilhelm (2.), Marco Wölk (4.) / Niclas Mild (2.), Florian Baehr (4.)

Strafminuten: 10:8

2 Minuten: Jaimie Heini, Kevin Abu Höfer, Marco Wölk, Marco Wölk, Sebastian Gottuck / Yannick Lienhart, Xavier Greyenbuhl, Florian Baehr, Klaus Hartung

Vergebene Siebenmeter: – / Florian Fessler, Niclas Mild, Florian Baehr