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Jona Mauch, HSG Konstanz

HSG Konstanz – HG Oftersheim/Schwetzingen 37:30 (16:17)



A-Jugend der HSG Konstanz mit Blut, Schweiß und 37 Toren zum Heimsieg in Bundesliga-Hauptrunde.

Wie schon in der Vorrunde behielt die A-Jugend der HSG Konstanz gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen die Oberhand und gewann dieses Mal gar noch höher als damals. Mit dem 37:30 (16:17)-Sieg ist dem Drittliga-Nachwuchs die Heimpremiere in der Hauptrunde gelungen.

Zwar mussten die Gelb-Blauen auf den zuletzt immer mehrmals als bester Torschütze in Erscheinung getretenen Mika-Ante Komin verzichten, dafür machte sich das Comeback von Jona Mauch sehr positiv bemerkbar. Der Bruder von Joel Mauch, der in der ersten Mannschaft aktiv ist, steuerte trotz langer Manndeckung zehn Treffer bei und war von den Kurpfälzern nicht zu stoppen. Wenn auch die bekannt aggressiv und kompromisslos verteidigenden Gäste mit ihrer physischen Überlegenheit punkten konnten und zunächst mit 8:5 in Führung gingen, so hielten die Konstanzer über die spielerische Komponente und viel Tempo nicht nur gut mit, sondern setzten nach ein paar Anlaufschwierigkeiten immer wieder schöne Treffer.  Es entwickelte sich ein echter Krimi, in dem sich keine der beiden Mannschaften wirklich absetzen konnte – bis zur für die Gäste verhängnisvollen 33. Spielminute. Der für die HG wichtige Leistungsträger Till Nasgowitz streckte Fabian Zeller nieder, der benommen und blutend auf dem Boden liegenbleib. Dafür wurde er mit der Roten Karte disqualifiziert und auf der Konstanzer Bank wurde minutenlang an Zeller und seinem Kopf hantiert, bis die Wunde mit einem großen weißen „Turban“ gestoppt war.

„Es war sehr intensiv“, meinte Trainer Daniel Behrendt. „Die Jungs hatten mega Bock. Es ist jedoch genauso schwer gewesen, wie wir es erwartet hatten.“ In der zweiten Hälfte kam seine Mannschaft dank einer stabileren 5:1-Deckung und zwei gut aufgelegten Torhütern immer besser in die Konter und wirkte gerade nach dem Knockout für Zeller fest entschlossen. Dieser konnte nach gestoppter Blutung selbst wieder mitwirken und ging, als Jona Mauch schon an der Mittellinie eine Sonderbewachung bekam, zusammen mit Fynn Osann voran. Hätte die HSG Konstanz ihre Tempogegenstöße noch besser verwertet und nicht mehrmals frei das Aluminium getroffen – der Nervenkitzel wäre bedeutend geringer ausgefallen. So war es spannend bis in die letzten sechs Minuten, als erst Oftersheim/Schwetzingen auf 30:31 aufschloss und kurz danach Fynn Osann vom Siebenmeterpunkt scheiterte. Doch er selbst tankte sich durch, Jona Mauch war trotz Manndeckung nicht zu bremsen und Ben Widmann sorgten mit einem unwiderstehlichen Endspurt für die Vorentscheidung (34:30). In den letzten siebeneinhalb Minuten kassierte Konstanz kein Gegentor mehr und zog vom 31:30 zum umjubelten 37:30-Heimsieg davon.

Behrendt: „Die Jungs haben das wirklich sehr, sehr gut gemacht und das umgesetzt, was wir besprochen hatten. Sie haben Moral bewiesen, gerade nach der Aktion gegen Fabian Zeller. Das war deutlich cooler und abgeklärter als in Nieder-Olm.“ Als enorm wichtig stufte der 33-Jährige den Erfolg ein, als Lohn für großen Einsatz. Ein Erfolg, der wortwörtlich mit Blut und viel Schweiß erkämpft wurde.

HSG Konstanz: Noah Frensel, Jason Moses (beide Tor); Tim Koch, Nick Siegner, Fynn Osann (7), Marius Dreher (5), Lucas Farias-Veeser (1), Sven Müller (4), Moritz Ullrich (3), Fabian Zeller (3), Jona Mauch (10/1), Ben Widmann (4).

Trainer: Daniel Behrendt

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