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Aurelius Steponavicius HSG Ortena Süd

HSG Ortenau Süd – HGW Hofweier II 24:39 (10:20)



Die Handballer der HSG Ortenau Süd kommen in ihrem ersten Heimspiel der neuen Saison deutlich unter die Räder.

Vor knapp 40 zugelassenen Zuschauern in der Seelbacher Sporthalle, unterliegt die Mannschaft um Trainer Auri Steponavicius der HGW Hofweier 2 mit 24:39 (10:20). Einem enttäuschten HSG-Coach fehlen nach dieser Niederlage die Worte und spricht von kollektivem Versagen. Nach dem 1:1 zu Beginn der Partie, konnte der Gast nach vier Toren in Folge erstmals eine Vier-Toreführung zum 5:1 herauswerfen. Bereits nach zehn Spielminuten und beim Stande von 7:3 für die HGW-Reserve, nahm Steponavicius seine Auszeit. Er versuchte den bis dato glücklosen Spielern neue Anweisungen zu geben und erwartete eine Steigerung. Doch diese blieb aus. Im Angriff vergaben die HSG-Spieler Chance um Chance und in der Abwehr stand man zu harmlos, um dem Gegner entsprechend entgegenzutreten. Über 5:11 und 9:18 baute der Gast seinen Vorsprung bis zum Halbzeitpiff auf zehn Tore zum 10:20 aus.

In der Kabine ließ Auri Steponavicius erstmal Dampf ab und forderte von seinen Leuten eine entsprechende Reaktion in den zweiten dreißig Minuten, wenn sich dieser vor heimischer Kulisse nicht abschlachten lassen wollten. Nach Wiederanpfiff sah es dann danach aus, als hätte die Halbzeitansprache gefruchtet. Die Spieler der HSG Ortenau Süd versuchten engagierter aufzutreten und auch die heraus gespielten Chancen im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Drei Tore in Folge waren das Ergebnis und Hoffnung auf Seiten des Gastgebers keimte auf. Doch diese wurde schnell wieder zunichte gemacht, denn die Steponavicius-Sieben verfiel wieder in das alte Muster der ersten Spielhälfte und musste mit ansehen, wie die HGW Hofweier den alten Vorsprung wieder herstellen konnten und diesen sogar stetig ausbauten.

Die Bälle wurden im Angriffsspiel des Gastgebers zu einfach verschenkt, sodass die HGWler zu schnellen Kontertoren kamen. Zu keiner Zeit fanden die Akteure der HSG ins Spiel. Es fehlte jegliche Gegenwehr und die Ideen, um dem Gegner dagegenzuhalten. Einem Treffer der HSG standen meist drei bis vier Gegentore zu Buche. Hofweier baute seine Führung kontinuierlich aus. Auch eine weitere Auszeit des Trainers fruchtete nicht mehr, sodass letztlich auch nicht von Schadensbegrenzung gesprochen werden konnte. Hofweier war keine Übermacht, spielte aber cleverer und nutzte seine Chancen. Auch wurde jeglicher Fehler des Gegners bestraft, sodass die Reserve des HGW Hofweier am Ende einen deutlichen 39:24 Kantersieg feiern durfte.

Auri Steponavicius konnte sich das Auftreten seiner Mannschaft nicht erklären und muss dies erstmal sacken lassen. Sicherlich wird es viel Gesprächsbedarf geben, um diese Partie zu analysieren und für kommende Woche den Kopf frei zu bekommen. Denn nun muss die HSG nach zwei Niederlagen in Folge beim Aufsteiger Zunsweier antreten.

HSG: Betzler 1, Fimm 2, Bolz 5/1, Leufke 3, B. Ruf, Peter 4, Schilli 1, Meister, Kollmer, Wilhelm 5/1, Heim 1, S. Ruf, Wagner 2

HGW: Herrmann, Zimmermann, Remmel 1, Monschein 4, Mättler 2, Graf, Volk 9, Rottler, Lehmann 1, Hackhofer, Blasius 9, See 10/1, Mattes 2/1, Bürkle 1