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Keine Hoffnung auf Spiele



Eine Umfrage bei verschiedenen Spielern, Schiedsrichtern und Trainern ergab, dass man nicht mehr an Handballspiele im Jahr 2020 glaubt.

Die Umfrage bezog sich auf eine Fortführung der Spiele in den Ligen des Südbadischen Handballverband noch in diesem Jahr. Das Ergebnis war eindeutig. Auch wenn einige Befragte eine Hoffnung auf die Fortführung der Spielrunde in 2020 nannten, war letztendlich bei allen Befragten eine klare Verneinung genannt worden.

Während z.B. der Bayerische Handball-Verband mit Schreiben vom 04.11.2020 gleich den Spielbetrieb für das restliche Jahr 2020 abgesagt hatte, traf der SHV die Entscheidung, die Spielrunde bis einschließlich 14./15.11.2020 auszusetzen. Die Entscheidung der Politik den Amateur- und Breitensport ab dem 02.11.2020 zu unterbinden setzte die Vorgabe des Südbadischen Handballverbandes außer Kraft.

Die aktuell gültige Corona-Verordnung ist befristet bis zum 30.11.2020 und erweiterete damit die Frist des Landesverbandes. Der Start in eine Trainingswoche könnte danach gelingen, aber im Spielplan sind nur drei Wochenenden vor der Winterpause vorgesehen. Dann stehen die Weihnachtsfereien bis zum 09.01.2021 an.

Ausweichtermine unter der Woche währen möglich, beinhalten jedoch einige Hürden. Der Belegplan von Hallen ist in den Wintermonaten durch andere Sportarten eingeschränkt und Hygienekonzepte bedürfen auch unter der Woche einen Mehraufwand an Personal. Daher stellt sich die Frage, ob man nicht gleich auf Zuschauer verzichten sollte.

Doch Sponsoren sind von Vereinen nur zu finden, wenn auch Zuschauer die Werbebanner in den Hallen sehen können. Gerade die Geschäfte in den einzelnen Städten und Ortschaften haben selbst Probleme und werden diesbezügliche Zuwendungen einstellen oder minimieren. Die Zukunft von Vereinen ohne die Eintrittsgelder der Zuschauer und der Sponsorengelder wird ein Kraftakt werden.

Wie es letztendlich weiter gehen wird, liegt wohl in erster Linie an den Entscheidungen der Politik und erst in der Folge am Südbadischen Handballverband. Die Tendenz bei den „Handballern“ war jedoch eindeutig.