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Angelika Makleko, Red Sparrows Freiburg

Keine Punkte in Leipzig



Am 22. Spieltag der 2. Handball Bundesliga der Frauen verlieren die Red Sparrows auswärts beim Tabellensechsten HC Leipzig mit 23:29.

Beste Werferin des Abends war Simone Falk mit sechs Toren, gefolgt von Marie Lipps mit fünf Treffern. Die Kräfteverhältnisse in dieser Partie waren vor der Partie klar verteilt und spiegelten sich im Spielverlauf auch schnell wieder.

Die Gastgeberinnen des HC Leipzig gingen bereits nach 38 Sekunden durch einen Treffer von Julia Weise (2) in Führung und sollten diese bis zum Schluss nicht mehr abgeben. Innehralb von acht Minuten setzten sich die Leipzigerinnen auf 7:2 ab, ehe Red Sparrows Coach Ralf Wiggenhauser sein erstes Timeout nahm: „Wir sind mit der Abwehr nicht gut ins Spiel gekommen und haben vorne zwei, drei freie Würfe liegen lassen. Danach war der Rest der 1. Halbzeit eingentlich ganz gut.“ Die Freiburgerinnen kamen im Anschluss besser in die Partie, konnten das Spiel jedoch nicht in Richtung eines möglichen Ausgleichs lenken. Mit einem Rückstand von 11:15 ging es für die Breisgauerinnen in die Kabine.

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In der zweiten Halbzeit zeichnete sich ein ähnliches Bild ab: Die Red Sparrows starteten wieder nicht optimal, kämpften sich dann in die Partie und konnten aber letzlich nicht mehr an den HC Leipzig herankommen: „Wir sind schlecht in die 2. Halbzeit gestartet. Ich denke, der Knackpunkt waren die schlecht gespielten Überzahlsituationen und die nicht gewonnenen Zweikämpfe in der Abwehr“, fasste Trainer Wiggenhauser die zweite Halbzeit zusammen. Auch die Kräfte spielten am Ende laut Wiggenhauser eine Rolle: „Man hat gemerkt, dass die Luft am Ende dünn wurde.“

Dies lag neben der langen und kräftezehrenden Saison auch am immer dünner werdenden Kader der Red Sparrows. Zusätzlich zu den bereits seit längerem ausfallenden Nadine Czok, Jessica Peter, Kim Schmitt und Lena Wiggenhauser mussten die Freiburgerinnen diesmal auf Luciana Villavicencio, Kathrin Disch und Maja Zeides verzichten.

Während Disch und Villavicencio vermutlich nicht lange fehlen werden, wird Maja Zeides auf Grund einer Operation am Knie für den Rest der Saison ausfallen. Am Ende verloren die Freiburgerinnen verdient mit 23:29 gegen den HC Leipzig: „Ich denke, es waren heute viele gute Dinge dabei, aber um Leipzig zu schlagen braucht es dann einfach mehr. Wir haben uns trotz allem ordentlich präsentiert und werden die restlichen vier Spiele weiter Gas geben!“, so Wiggenhauser.

Simone Falk Red Sparrows Freiburg
Simone Falk, Red Sparrows Freiburg, erzielte sechs Tore für ihr Team (Foto: Handball-Media)

HC Leipzig – HSG Freiburg 29:23 (15:11)

HC Leipzig: Annabell Marie Kruger, Anja Kreitczick, Pauline Uhlmann (2), Lara Seidel (3/1), Julia Weise (2), Emely Theilig (3), Hanna Ferber Rahnhofer (1), Sharleen Greschner (1), Lotta Ropcke (1), Lilli Ropcke (3), Christin Conrad (2), Laura Majer (3/2), Jacqueline Hummel (3/1), Stefanie Hummel (4), Wiebke Meyer (1), Nina Reißberg, Steffen Obst, Fabian Kunze, Johanna Schiebok, Sophie Hopfner; Trainer: Fabian Kunze

HSG Freiburg: Debora D’Arca, Svenja Wunsch, Lena Wiggenhauser, Angelika Makelko (4), Rebecca Dürr (1), Carolin Spinner (1), Kathrin Disch (3), Leonie Hartl, Simone Falk (6/6), Liza Ehret, Marie Lipps (5), Manuel Majocchi, Ralf WiggenhauserChristiane Baum (3) – Hannah Person; Trainer: Ralf Wiggenhauser

Schiedsrichter: Stefan Weisse, Felix Pusch

Gelb: Sharleen Greschner (12.), Hanna Ferber Rahnhofer (4.) / Christiane Baum (6.), Rebecca Dürr (4.), Marie Lipps (6.)

Strafminuten: 8:4

2 Minuten: Sharleen Greschner, Sharleen Greschner, Pauline Uhlmann, Lara Seidel / Leonie Hartl, Leonie Hartl

Vergebene Siebenmeter: Laura Majer / Carolin Spinner