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Fynn Osann, HSG Konstanz

Letztes Spiel des Jahres für U23 der HSG Konstanz



Ein letztes Mal greift die U23 der HSG Konstanz in diesem Jahr noch zum Ball.

Am Sonntag, 17 Uhr, kommt es in der Schänzle-Halle zum Südbaden-Duell mit dem TuS Schutterwald – eine Paarung, die immer für heiße Begegnungen steht und auf die die Freude bei der Mannschaft von Benjamin Schweda und Vitor Baricelli schon groß ist.

Nach jeweils 35 Gegentoren im Rahmen des Doppelspieltages am vergangenen Wochenende lag der Schwerpunkt im Training auf der Abwehr. Soweit keine Überraschung, nachdem zuletzt die Stabilität fehlte. Nachdem zuletzt auf die beiden Anker Lars Michelberger und Jo Knipp verzichtet werden musste, stehen zumindest bei Knipp die Zeichen auf eine Rückkehr zum Finale in diesem Jahr. „Wir wollen wieder stabiler auftreten, ganz klar“, wünscht sich Benjamin Schweda. „Dafür haben wir auch ein, zwei Ideen und werden nochmal alles reinhauen.“ Nach der Partie gibt es zwei Wochen Pause, sodass der 27-Jährige noch einmal alles von seinen Schützlingen fordert. Der TuS Schutterwald kommt mit der Empfehlung eines 42:28-Kanersiegs gegen Schmiden an den Bodensee. Um die sehr erfahrenen Anführer Felix Zipf und Christoph Baumann, die beide in der 3. Liga aktiv waren, können die Ortenauer eine interessante Mischung aus erfahrenen Haudegen und jungen Talenten wie Philipp Harter aufbieten. Auffallend ist der große Drang zum Tor des Tabellenzehnten, der schon 339 Treffer und damit mehr als die Konstanzer erzielt hat.

„Zuletzt hat das Timing in der Defensive nicht ganz gestimmt“, so Schweda. „Aber die Jungs können verteidigen.“ Müssen sie auch, denn mit Schutterwald kommt ein Gegner an den Bodensee, der gefährlich ist und über viel Qualität in der Offensive verfügt. Dennoch möchten die Gelb-Blauen ihre gute Hinrunde in diesem Jahr genauso gut beenden wie sie bislang insgesamt verlaufen ist. Von Freude auf das Spiel berichtet der HSG-Coach und davon, die Punkte unbedingt in Konstanz behalten zu wollen. „Wir wissen“, erklärt er, „dass wir in der Abwehr vor große Aufgaben gestellt werden. Dennoch wollen wir die Punkte und einen guten Jahresabschluss.“ Nach einer Hinrunde, vor der nach einem großen Umbruch und neun Zugängen aus der eigenen A-Jugend nicht klar war, wohin die Reise geht, kann die Drittliga-Reserve noch einmal ein Ausrufezeichen setzen und sich für das neue Jahr alle Optionen in Richtung Tabellenspitze offenhalten. „Auf die Entwicklung kann jeder stolz sein“, lobt Schweda. „Wenn wir jetzt noch zwei Punkte holen, sieht es sehr gut aus. Darauf können wir aufbauen und sehen, was ab Januar möglich ist.“