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Matthias Vogt, ASV Ottenhöfen

Mit gemischten Gefühlen zurück aufs Spielfeld



SG Freudenstadt/Baiersbronn vs. ASV Ottenhöfen, Samstag 22.01.22, 19:00 Uhr

Ungeschlagen auf Platz 1, Absage des Spitzenspiels gegen Freudenstadt/Baiersbronn und schlussendlich die Aussetzung des Spielbetriebes auf Grund der zugespitzten Corona-Lage durch den Südbadischen Handballverband – so endete das zweite Pandemie-Jahr für die Landesliga-Herren des ASV vor einigen Wochen. Nun, nachdem die Corona-Weihnachts-Winterpause bereits am vergangenen Wochenende für einige Mannschaften endete, greift auch der Spitzenreiter wieder ins Spielgeschehen ein. Der ASV Ottenhöfen gastiert beim direkten Verfolger, der SG Freudenstadt/Baiersbronn zum Baden-Schwaben-Klassiker am Samstagabend.

Gemischte Gefühle

Auch wenn sich die Corona-Verhältnisse kaum zu der Lage vor der angeordneten Zwangspause unterscheiden, fliegt der Ball nun wieder durch die Hallen der Republik. Steigende Fallzahlen und immer straffere Vorschriften dämpfen aber auch im Lager der Landesliga-Herren des ASV Ottenhöfen die Stimmung. „Wir sind natürlich froh, dass wir wieder Handball im Wettkampfmodus spielen dürfen, ein gutes Gefühl hinsichtlich unserer Gesundheit haben wir jedoch nicht“, so ASV-Coach Michael Wagner vor dem anstehenden Saison-Restart.

So tritt der ASV voraussichtlich nicht mit dem bisher gewohnten und leistungsstärksten Kader im Spitzenspiel an. „Das Risiko eine Ansteckung zu riskieren, welche Auswirkungen auf das private Leben haben, ist dem ein oder anderen Spieler, verständlicher Weiße, zu groß“, so Wagner weiter. Man habe jedoch gut trainiert und ist hoch motiviert die makellose Siegesserie aus dem Vorjahr weiterzuführen, heißt es aus der Mannschaft.

Die SG Freudenstadt/Baiersbronn hat noch eine Rechnung mit den Achertälern offen. Bis auf die knappe Niederlage in Ottenhöfen blieben auch die Schwaben bisher ohne weitere Niederlage und wollen die Punkte aus dem Achertal zurückholen. Das Hinspiel gestaltete sich über lange Strecken offen, wobei der ASV Ottenhöfen mannschaftlich geschlossener auftrat und somit die individuelle Spielklasse der SG in heimischer Halle und zahlreichen Fans im Rücken, am Ende knapp übertrumpfte.

Begrenzte Zuschauerzahlen

Auf Handball-Fans muss man beim Gipfeltreffen in der Murgtalhalle Baiersbronn zwar nicht verzichten, doch ob auf Grund der begrenzten Zuschauerzahl es für die erhofften Derbystimmung reicht bleibt abzuwarten.

Die SG Freudenstadt/Baiersbronn, welche allgemein als sehr Heimstark angesehen wird, stellt mit Marcel Bauer (71 Treffer) den aktuellen Torschützen-König der Landesliga-Nord (Staffel 1). Die erfolgreichsten ASV-Akteure Manuel Schnurr (42 Treffer) und Philipp Schmälzle (41 Treffer) folgen mit einem Spiel weniger in den TOP10 der Liga. Bekommt die Wagner-Sieben den starken Angriff der Hausherren unter Kontrolle, kann auch der ASV-Express in Richtung SG-Tor nur schwer gestoppt werden.

Mit der aktuellen Corona-Lage hat aktuell jeder Verein zu kämpfen, sodass abzuwarten bleibt in welcher Konstellation beide Mannschaften zum Spitzenspiel der Liga auflaufen werden.

Auch wenn die Qualifikation für die Aufstiegsrunde sich für beide Mannschaften bereits in trockenen Tüchern befindet, birgt das Baden-Schwaben-Derby genügend Zündstoff, um sich zu einem spannenden Handballkracher zu entwickeln. Anpfiff ist am Samstag, 22.01.2022 um 19 Uhr in der Murgtalhalle Baiersbronn.

Achtung – Wichtiger Hinweis:

Die SG Freudenstadt/Baiersbronn hat mitgeteilt, dass auf Grund der aktuell geltenden Corona-Verordnungen die Zuschauerzahl in der Baiersbronner Murgtalhalle begrenzt ist.

Dem ASV Ottenhöfen wurden daher 30 Zuschauerplätze zugesprochen. Für alle Zuschauer gilt die 2G+-Regelung (alle genesenen oder geimpften Personen benötigen zusätzlich einen aktuellen offiziellen Corona-Schnell- oder PCR-Test, Ausnahmen bitte HIER nachlesen).

Um die zugesprochenen Plätze nicht zu „überbuchen“ bittet der ASV Ottenhöfen um Anmeldung über Mike Käshammer (m.kaeshammer@asv-ottenhoefen.de ). Die Gästezuschauer müssen spätestens um 18.30 Uhr in der Halle sein.