Zum Inhalt springen Zurück zum Seitenanfang
Torben Waldgenbach, TuS 04-KL Dansenberg

Mit starker zweiter Halbzeit zum Derbysieg



Dansenberg schlägt Friesenheim/Hochdorf mit 33:24.

Bevor das Pfalzderby zwischen dem TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg und dem HLZ Friesenheim/Hochdorf begann, wurde eine Schweigeminute dem vor wenigen Tagen verstorbenen, ehemaligen Dansenberger Spieler und Trainer Thomas Woll gewidmet. Nach 60 Minuten siegte der TuS mit 33:24 (12:10) aufgrund einer klaren Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt, zumal die Gäste mangels personeller Alternativen mit zunehmender Spieldauer nicht mehr dagegenhalten konnten.

Nach einwöchiger Spielpause aufgrund der kurzfristigen Absage der TGS Pforzheim am vergangenen Wochenende, merkte man der Mannschaft von TuS-Trainer Kai Christmann an, dass sie dieses Derby unbedingt für sich entscheiden wollten. Von Anfang an wurde in der Abwehr hoch konzentriert gearbeitet und den Gästen kaum klare Torchancen gewährt. Und wenn doch ein Wurf durch das engmaschige Defensivnetzwerk kam, war Torhüter Matic Gercar zur Stelle. Gerade einmal zwei Treffer gelangen dem HLZ in der Anfangsphase, weil aber der TuS nach dem schnellen 2:1 (3.) Chancenwucher betrieb, stand nach knapp 14 Minuten ein mageres 4:2 auf der Anzeigentafel. Drei vergebene Siebenmeter, Pech bei Holztreffern, aber auch ein glänzend aufgelegter Gästetorwart Roko Peribonio machten dem TuS während den ersten 30 Minuten trotz optischer Überlegenheit das Leben schwer. Über 9:8 (24.) ging es mit einem knappen 12:10 in die Halbzeitpause.

Während in der ersten Spielhälfte beide Teams mit Torerfolgen geizten, sollte sich dies im zweiten Durchgang grundlegend ändern. Hauptverantwortlich dafür zeigte sich auf TuS-Seite Torben Waldgenbach, der mit seiner Dynamik und Durchsetzungskraft die Gästedeckung nun immer öfter düpierte und hochprozentig traf. Am Ende war er mit neun Treffern erfolgreichster Torschütze des Abends. Insgesamt gestaltete sich das Dansenberger Angriffsspiel jetzt deutlich fokussierter. Die Gäste konnten dem schwarz-weißen Dauerdruck nun kaum mehr standhalten, auch weil ihnen die personellen Alternativen fehlten. Mit Marc-Robin Eisel, Marvin Gerdon und Jan Waldgenbach musste HLZ-Coach Matthias Polifka gleich auf drei Stammkräfte im Rückraum verzichten. Das war auf Dauer nicht zu kompensieren. Nach dem 20:17 (41.) durch ihren 19-jährigen Youngster Yannik Polifka, der ein prima Spiel auf der halbrechten Rückraumposition machte, musste die Reserve der Eulen Ludwigshafen abreißen lassen. Mit einem 6:1-Lauf zum 26:18 (49.) bog der TuS endgültig auf die Derbysiegerstraße ein und siegte am Ende verdient mit 33:24.

Der Spielfilm: 4:1, 5:4, 9:8, 12:10 (Halbzeit), 14:10, 16:14, 20:17, 26:18, 33:24 (Ende)

TuS 04 KL-Dansenberg: Matic Gercar und Henning Huber (im Tor), Steffen Kiefer, Raphaël Guden (1), Felix Dettinger (3), Timo Holstein (2), Jan Claussen (2), Sebastian Bösing (2), Torben Waldgenbach (9), Robin Egelhof (4), Nils Röller (3), Fabian Serwinski (5/2), Julius Rose (2). – Trainer: Kai Christmann.

HLZ Friesenheim-Hochdorf II: Roko Peribonio und Mika Schwenken (im Tor), Yannick Muth (2), Dymal Kernaja (1/1), Dominik Lenz (1), Nikola Sorda (2), Stefan Corazolla (6), Jan-Philipp Winkler (3), Leonnard Pfeil, Emanuel Novo (3), Yannik Polifka (4), Manel Cirac, Steffen Dietz (2). – Trainer: Matthias Polifka.

Schiedsrichter: Jonathan Winter/Maximilian Winter (Schwetzingen)

Zuschauer: 200

Siebenmeter: 2/6 : 1/1

Zeitstrafen: 1 : 4

Extrem torhungrig: der neunfache Torschütze Torben Waldgenbach.