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Daniel Behrendt, HSG Konstanz

Neuer Trainer in Konstanz: Daniel Behrendt



A-Jugend der HSG Konstanz startet in Bundesliga-Hauptrunde

TV Nieder-Olm – HSG Konstanz, Samstag, 17 Uhr, Sporthalle IGS

Die Hauptrunde der Bundesliga wird ein echter Neustart für die A-Jugend der HSG Konstanz. Das Feld wird neu gemischt, die Ergebnisse der Vorrunde werden nicht mitgenommen, die neue Gruppe startet wieder bei null und im Kampf um das Sechzehntelfinale der deutschen Meisterschaft sind mit Daniel Behrendt und Daniel Eblen zwei neue Trainer für die Talente verantwortlich.

Beginnen können sie ohne den Ballast der Vorrunde, denn gegen Kornwestheim, Allach, Göppingen, Coburg, Erlangen, Oftersheim/Schwetzingen und den ersten Kontrahenten Nieder-Olm gilt es im acht Mannschaften umfassenden Feld in sieben Heim- und Auswärtsspielen unter die ersten Vier zu kommen. Diese qualifizieren sich für das Sechzehntelfinale der deutschen Meisterschaft und die K.o.-Runde. Dabei hofft man im Konstanzer Lager vor allem darauf, von Verletzungen verschont zu bleiben. In der Vorrunde mussten die Gelb-Blauen einige Male mit einem extremen Rumpfkader auflaufen und konnten damit nicht ihr Potenzial ausschöpfen.

Nun stehen mit dem 33-jährigen B-Lizenzinhaber Daniel Behrendt sowie A-Lizenzinhaber Daniel Eblen zwei neue Trainer an der Seitenlinie. Christian Korb war nach der Vorrunde zurückgetreten. Der Zeitpunkt war zwar schwierig für die HSG, doch Matthias Stocker, Leiter des Nachwuchsbereiches, hat auch viel Verständnis dafür: „Man kann es als nicht groß genug einschätzen, mit welchem Aufwand und Herzblut Christian über Jahrzehnte junge Spieler entwickelt hat. Dass dies viel Energie und Ressourcen gekostet hat und er nun eine Pause benötigt, können wir nachvollziehen.“ Verbunden ist damit die Hoffnung, dass Korb, sobald die Akkus wieder aufgeladen sind – in welcher Funktion auch immer – wieder zur HSG zurückkehrt. Korb hat mit einer Arbeit viel dazu beigetragen, dass Jahr für Jahr, in diesem beispielsweise gleich neun Spieler, viele Talente in den Aktivenbereich gewechselt sind und dort nun fast komplett das Team der U23 in der Oberliga sehr erfolgreich stellen. Seit 1993, seit 28 Jahren, hatte Korb an die 45 Teams in der Region und seit 15 Jahren bei der HSG geleitet. Nun legt der Familienvater erstmal eine schöpferische Pause ein. Korb. „Ich bin Matze und Dani für jegliche Unterstützung sehr dankbar.“

Gleichzeitig konnte Stocker zwei „absolute Handballfachmänner“ für die A-Jugend gewinnen. Über Daniel Eblen müssen nach 18 Jahren Verantwortung für die erste Mannschaft nicht mehr viele Worte verloren werden. Daniel Behrendt, zugleich Trainer der dritten Mannschaft, soll als neuer Coach zudem Bindeglied zum Herren-Landesliga-Team sein, in dem sich junge Talente beweisen können. Stocker: „Daniel Behrendt ist ein junger, entwicklungsfähiger Trainer, der bereit für den nächsten Schritt ist. Er ist schon lange im Verein und kennt die Strukturen. Wir haben mit einem sehr erfahrenen und einem jungen Trainer eine gute Lösung gefunden. Jetzt sind die Spieler gefordert, denn in der Vorrunde haben wir nicht am Limit gespielt.“ Stocker hält mehr für möglich und erhofft sich, dass der Knoten jetzt platzt.

Daniel Behrendt ist aktuell neben der dritten Mannschaft auch für das Athletiktraining der HSG-Jugendteams zuständig und kann hier auf besondere Expertise verweisen. Der Student der Fitnesswissenschaft und -ökonomie besitzt die A-Lizenz als Fitnesstrainer, ist ausgebildeter Ernährungs- und Athletik-, sowie Langhanteltrainer und am Talentcampus in Kreuzlingen als Assistant of Sport für das Athletiktraining und die ganzheitliche Karriereplanung von Nachwuchs-Spitzensportlern aus allen Sportarten zuständig. Zusammen mit Thomas Zilm war er schon ein Jahr für die A-Jugend-Bundesligamannschaft zuständig. „Das war sehr spannend. Ich habe große Lust auf diese Herausforderung.“ Stabilisieren, Konstanz reinbringen sind die ersten Ziele. Außerdem möchte man guten Handball zeigen und um die ersten vier Plätze mitspielen. Zunächst aber „wollen wir die Jungs verbessern, weniger technische Fehler machen und uns festigen“, erklärt Behrendt.

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