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Fabrizio Spinner SG Köndringen/Teningen

Oberliga muss noch warten



Das Oberliga-Online-Meeting am gestrigen Tag ergab keine Veränderung des aktuellen Status.

Wertet das Land die Oberliga nicht als Leistungssport, dann sieht es nicht gut aus für Aufstiegsspiele. Der Anstieg der Inzidenzwerte auf 89 (Stand 18.03.2021) lässt die Wahrscheinlichkeit der Spiele im Gegenzug sinken.

Bis zum 22.03.2021 können sich Oberligamannschaften noch melden, oder bisher angemeldete Mannschaften wieder abmelden. Nach diesem Termin würde eine Abmeldung Kosten nach sich ziehen. Daher bleibt es zunächst spannend, wer sich letztendlich den Hürden der Politik stellt.

„Keine Aufsteiger stellen ist keine Option“, erklärte Michael Schilling, Trainer der SG Köndringen/Teningen. Eine Idee, wie die Durchführung der Aufstiegsspiele innerhalb der zeitlichen Schranken aussehen könnte, hatte er nicht. Nimmt man eine benötigte Trainingszeit von vier Wochen und weitere vier Wochen für die Spiele, dann steht schon Mitte Mai im Kalender. Unwägbarkeiten wie Hallennutzungen und Corona-Fälle nicht eingerechnet. Werden Spiele nicht angetreten, gibt es keine Ersatztermine, diese Spiele werden für die nicht antretende Mannschaft wie eine Niederlage gewertet.

Insgesamt gesehen geht es daher nicht nur um die Gesundheit der Spieler mit Bezug zu Corona. Die Vereine hatten bereits beste Hygienekonzepte vorgelegt und sich der Situation angepasst. Es geht aber auch beispielsweise um Bewegungsabläufe und Würfe. Trainierte Muskulatur kann den Anforderungen des Handballsports gerecht werden. Ohne Vorbereitung besteht jedoch eine hohe Verletzungsgefahr, dies muss nicht erst ein Mediziner feststellen.

Lockerungsschritte der Stadt- und Landkreise sind aktuell nicht zu erwarten. Die Entscheidungsträger bei den Verbänden sind daher nicht um ihre Arbeit zu beneiden.