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Beitgragsbild Deutscher Handballbund (DHB)

Paul Drux fällt aus



Rückraumspieler verpasst Olympia-Qualifikationsturnier / Operation bereits am Mittwoch

Traurige Nachricht für Paul Drux und die deutsche Handball-Nationalmannschaft: Der 26-jährige Rückraumspieler brachte aus dem letzten Bundesligaspiel der Füchse Berlin bei TUSEM Essen einen Außenmeniskusschaden im linken Knie mit. Drux wird bereits am morgigen Mittwoch im Martin-Luther-Krankenhaus in Berlin-Wilmersdorf operiert und fällt für das Olympia-Qualifikationsturnier an diesem Wochenende aus.

„Das tut mir für Paul sehr leid. Er hat bei der WM im Januar sehr gute Leistungen gezeigt. Sein Ausfall ist richtig schade für unsere Nationalmannschaft“, sagt Bundestrainer Alfred Gislason. „Für unseren Lehrgang haben wir 19 Spieler nominiert. Das ist ein bisschen Glück im Unglück.“

Drux stieß am Montagmorgen zum DHB-Team. Die Verletzung des Berliners fiel während des Vorbereitungslehrgangs der Nationalmannschaft auf. DHB-Teamarzt Prof. Dr. Kurt Steuer und Füchse-Mannschaftsarzt Dr. Jürgen Bentzien stellten die bittere Diagnose.

„Ich hätte unserer Mannschaft sehr gern geholfen“, sagt Drux. „Jetzt bleibt mir nur das Daumendrücken. Nach der OP investiere ich alle Energie, um möglichst bald wieder aufs Spielfeld zurückzukehren.“

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft trifft in der Max-Schmeling-Halle auf den WM-Zweiten Schweden (Freitag, 15.15 Uhr, ARD), den EM-Vierten Slowenien (Samstag, 15.35 Uhr, ZDF) und Afrikavertreter Algerien (Sonntag, 15.45 Uhr, ZDF). Die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die Olympischen Spiele in Tokio.