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VfL Pfullingen

Pfullinger Verbandsliga-Frauen starten mit schwerem Heimspiel ins neue Jahr



Nach fast zwei Monaten Pandemie-bedingter Zwangspause dürfen die Verbandsliga-Frauen des VfL Pfullingen am Samstag, den 22. Januar endlich wieder aufs Parket.

Um 17:30 Uhr ist der noch ungeschlagene TSV Köngen in der Kurt-App-Halle zu Gast. Mit zwei Spielen weniger liegt Köngen aktuell mit 14:0-Punkten hinter der SG Ober-/Unterhausen auf dem zweiten Tabellenplatz. Mit einem ausgeglichenen Punkte-Verhältnis von 8:8-Punkten ist Pfullingen aktuell Sechster. Das Hinspiel gegen Köngen glich einer kleinen Achterbahn-Fahrt. Nachdem der VfL Pfullingen zunächst mit 7:2 in Führung gehen konnte, drehte Köngen das Spiel bis zur Pause und führt seinerseits in der 39. Minute mit 21:14. Pfullingen kämpfte sich bis zum 29:26 nochmal heran und bewies in der Schlussphase großen Kampfgeist. Letztendlich gewann Köngen aber verdient mit 32:26.

Die Echazstädterinnen befinden sich seit dem 4. Januar wieder im Training. Am vergangenen Freitag absolvierte die Die Echazstädterinnen befinden sich seit dem 4. Januar wieder im Training. Am vergangenen Freitag absolvierte die Mannschaft von Trainer Uwe Villgrattner ein internes Trainingsspiel gegen die männliche B-Jugend des VfLs. Gegen die körperlich überlegene Mannschaft von Dirk Belser und Moritz Stotz hielten die Pfullinger Frauen über 40 Minuten gut mit. Mit der ersten Halbzeit war Uwe Villgrattner sehr zufrieden: „Ich glaube, das war mit einer der besten Leistungen, die meine Mannschaft je gezeigt hat“, freute er sich. Danach musste die Mannschaft aber langsam abreißen lassen, was auch der weiterhin angespannten Kader-Situation gezollt war.

Lydia Junger (Achillessehnenriss), Katrin Pieringer (Daumenbruch) und Jacqueline Schnizler (Knieverletzung) stehen dem VfL Pfullingen auch nach der langen Pause noch nicht wieder zur Verfügung. Auch Line Breitenbacher fällt mit einer Knöchelverletzung weiterhin aus. Hinter dem Einsatz von Kyra Graf und Mara Kühnel steht zudem ein Fragzeichen und Jana Plankenhorn ist beruflich verhindert. Zudem waren einige Spielerinnen unter der Woche angeschlagen. Obwohl die Vorzeichen vor dem schweren Jahresauftakt alles andere als gut sind, blickt Uwe Villgrattner optimistisch auf das Heimspiel: „Wenn wir die Leistung, die wir in den ersten 30 Minuten gegen die B-Jugend-Jungs gezeigt haben, über weite Phasen auch gegen Köngen abrufen können, dann werden wir auch am Samstag mithalten können“, meint Villgrattner. Der VfL Pfullingen hat gegen den Liga-Primus zudem nichts zu verlieren.

Über die Unterstützung von den Rängen sind die Pfullinger Frauen also mehr denn je angewiesen. Der Zutritt zur Kurt-App-Halle ist aber weiterhin nur mit einem 2G+-Nachweis möglich. Neu ist, dass für Erwachsene nun eine FFP2-Maskenpflicht gilt. Karten gibt es ausschließlich an der Abendkasse.