Zum Inhalt springen Zurück zum Seitenanfang
Tom Wolf HSG Konstanz

„Sehr spezielle Aufgabe“ für HSG Konstanz beim Tabellendritten Lübbecke



Raum, um den wichtigen 27:23-Heimsieg im Baden-Württemberg-Derby gegen die SG BBM Bietigheim zu genießen, gibt es bei der HSG Konstanz nicht.

Zwei Tage danach befindet sich die HSG schon wieder im Bus nach Ostwestfallen. Am Samstag, 19 Uhr, muss sie sich beim Tabellendritten TuS N-Lübbecke beweisen (kostenloser Livestream auf www.hsgkonstanz.de/livestream).

Wie wichtig der Sieg war, zeigte sich nicht nur in den erschöpften, aber glücklichen Augen von Tom Wolf und Co. Auch ein Blick auf die Tabelle offenbarte, wie wertvoll der Erfolg gegen Bietigheim war. „Groß Zeit zum Analysieren blieb nicht“, erklärt Daniel Eblen. „Der Blick ging sofort nach vorne. Noch in der Nacht habe in den Plan für das nächste Training vorbereitet.“ Wenige Stunden später folgte die Vorbereitung auf den Ex-Erstligisten TuS N-Lübbecke. Der Tabellendritte kämpft um die Rückkehr in die Beletage des deutschen Handballs und ist dabei auf einem aussichtsreichen Weg im Fernduell mit Hamburg und Gummersbach. Trotz der überraschenden 19:27-Heimniederlage gegen Dormagen. Im Hinspiel bekam Konstanz in eigener Halle bei der 24:33-Niederlage deutlich die Grenzen aufgezeigt. In den letzten Spielen fehlte mit Yannick Dräger am Kreis und im Innenblock ein wichtiger Spieler und auch der zweite Torwart Johannes Jepsen fällt länger aus. Ob Dräger gegen die HSG zurückkehrt, ist jedoch noch unklar. Im Kader der Ostwestfalen steckt auf jeden Fall genügend Qualität. Sei es in Person von Tom Skroblien, drittbester Torschütze der 2. Bundesliga, oder aber Aljosa Rezar im Tor sowie einem wurfgewaltigen, sehr variablen Rückraum.

Bereits am Freitagmorgen brach der HSG-Tross auf nach Westfalen und wird in Nettelstedt das Abschlusstraining absolvieren. Im Wissen um die Herkulesaufgabe, die einen Tag später wartet. „Immerhin können wir schon in drei Tagen bei unserem nächsten Heimspiel eine Antwort auf die heutige Niederlage geben!“, unterstrich TuS-Trainer Emir Kuratagic direkt nach der Niederlage gegen Dormagen. Einer, für den das Aufeinandertreffen ein ganz besonderes wird, fürchtet daher, dass „Lübbecke mit viel Wut im Bauch auflaufen wird“, so HSG-Kapitän Tom Wolf. Wolf wird im Sommer nach Lübbecke wechseln – hätte aber am Samstag nichts gegen zwei weitere Big Points für das klare Ziel Klassenerhalt mit der HSG Konstanz. Zumal der zweitbeste Torjäger der 2. Bundesliga findet, man könne nun „beflügelt und befreit aufspielen.“ Damit befindet er sich auf einer Linie mit seinem Trainer, der sich ein gutes Spiel seiner Mannschaft wünscht und „versucht nachzulegen. Ob ein gutes Spiel dann reicht, wird man sehen müssen. Für uns ist aber wichtig, dass wir unsere Leistung auf einem hohen Niveau stabilisieren.“ In diesem Fall könnte sogar Unmögliches möglich werden. In der letzten Spielzeit stand die HSG dicht vor der ganz großen Sensation, konnte aber immerhin einen Punkt aus der Merkur-Arena mitnehmen (23:23).

„Allerdings“, relativiert Eblen den Ausrutscher Lübbeckes am Mittwoch, „passiert so ein Spiel jeder Mannschaft mal in der Saison. Da gehen freie Chancen nicht rein und es passieren Fehler, die so sonst nicht passieren. Das ist sicher kein Maßstab. Lübbecke hat mit das Beste im Kader, was es in der Liga gibt.“ Für seinen Spielmacher wird es an der künftigen Wirkungsstätte „sehr speziell. Aber ich spiele bis Sommer für die HSG – das ist wichtig.“ Sollte Tom Wolf wieder so hochprozentig erfolgreich sein wie gegen Bietigheim, als er elf von 15 Würfen versenkte, könnte die HSG auch beim ehemaligen Europacup-Sieger ein ungemütlicher Gegner sein.

Weitere Informationen unter:

www.hsgkonstanz.de

www.facebook.com/hsgkonstanz

www.instagram.com/hsgkonstanz

www.youtube.com/c/HSGKonstanzTV