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Serien-Siegerinnen im Süden gefordert



Der TSV Nord Harrislee tritt am Sonnabend (18 Uhr/Livestream Sportdeutschland.tv) bei der HSG Freiburg an.

Harrislee. Bei strahlendem Sonnenschein machten sich die Zweitliga-Handballerinnen des TSV Nord Harrislee am Freitag gegen 14 Uhr auf den Weg ganz in den Süden – sowohl geographisch, als auch tabellarisch. Die weiteste Auswärtsfahrt der Saison, zugleich die weiteste Fahrt aller Handball-Bundesligen, führt das Team von Trainer Olaf Rogge ins 915 Kilometer entfernte Freiburg. Dort geht es am Sonnabend (18 Uhr/Livestream Sportdeutschland.tv) gegen den Tabellenletzten, die HSG Freiburg, auch bekannt als die »Red Sparrows«.

»Spiele beim Ersten gelten als die einfachsten der Saison, weil man nichts zu verlieren hat. Dementsprechend sehe ich Spiele beim Letzten als am schwersten an, weil alle einen Sieg von einem erwarten«, so Rogge, der davon nichts wissen will. »Wir haben genau so viel Respekt vor Freiburg wie vor Berlin und jedem anderen Gegner. Zum einen kann in dieser Liga jeder jeden schlagen und zum anderen sind die Leistungen von Freiburg nicht mit deren Tabellenplatz gleichzusetzen«, so der Nord-Coach nach eingehendem Video-Studium des Gegners. Im Hinspiel gab es ein 27:27-Remis. Dass war am 3. Spieltag, damals war Nord noch nicht in dem jetzigen Lauf – sechs Siege in Serie – entsprechend warnt Rogge davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Er sagt aber auch: »Wenn wir die Leistung wie zuletzt abrufen, haben wir natürlich gute Chancen, auch dieses Spiel zu gewinnen.«

Als gutes Omen hält ein Hotel in Fulda her. Wie schon beim 27:21-Sieg in Nürtingen Mitte Januar, übernachtet der TSV erneut unterwegs und wird am Sonnabend die letzten Stunden Richtung Freiburg absolvieren. Catharina Volquardsen und Ronja Lauf reisen am Spieltag mit dem Zug hinterher. All das für Rogge ein Beweis dafür, wie gut es im Team auf und neben dem Platz funktioniert.

Lizenz beantragt, Gespräche geführt und erste Zusagen erhalten

Wenig verwunderlich daher, dass der Verein die Lizenz für die 2. Liga erneut beantragt und mit allen aus der Mannschaft, auch Trainerteam und Stab, über eine Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit gesprochen hat. Mit Lea Tiedemann, Johanna Andresen und Sophia Frauenschuh haben bereits drei Spielerinnen unabhängig von der Ligazugehörigkeit zugesagt.