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SG BBM Bietigheim gewinnt Topspiel



Handball-Luchse nun Schlusslicht

Coronabedingt konnten nur vier Partien des zehnten Spieltags in der Handball Bundesliga Frauen absolviert werden. Den Sieg im Topspiel sicherte sich die SG BBM Bietigheim und ist als einzige Mannschaft nun verlustpunktfrei. Das Kellerduell zwischen Bad Wildungen und Zwickau kannte keinen Sieger, dennoch konnten die Vipers die Rote Laterne an die HL Buchholz 08-Rosengarten abgeben.

Im Duell der beiden verlustpunktfreien Mannschaften der Frauenbundesliga setzte sich die SG BBM Bietigheim im live bei Eurosport gezeigten Spiel,  deutlich mit 33:22 (14:12) durch und steht damit weiterhin an der Tabellenspitze der HBF. Borussia Dortmund hat nach der ersten Saisonniederlage nun vier Pluspunkte Rückstand, allerdings auch noch ein Nachholspiel. Cheftrainer Markus Gaugisch sagte zum Sieg im Topspiel: „Wir zeigten eine starke Defensivleistung und fuhren heute verdient zwei Big-Points ein. Insgesamt haben wir offensiv wenig leichte Fehler gemacht und eine starke Mannschaftsleistung gezeigt. Jeder hat heute einen tollen Job gemacht“, freute sich BBM-Cheftrainer Markus Gaugisch und Dortmunds Spielmacherin Alina Grijseels musste einräumen: „Bietigheim hat eine unfassbare Breite im Kader und konnte durchwechseln.  So  geht  am  Ende  der Sieg  auch  völlig  in Ordnung.“

Im oberen Drittel platzieren konnten sich auch der Buxtehuder SV und die TuS Metzingen, die mit ihren Siegen bis auf einen Zähler an den Thüringer HC heranrückten. Metzingen siegte klar mit 35:26 (19:11) gegen Bayer Leverkusen. „Meine Mannschaft hat heute gezeigt was in ihr steckt.

In den ersten Minuten hatten wir leichte Probleme ins Spiel zu finden, mit der Zeit lief es dann richtig gut bei uns“, so TusSies-Trainerin Edina Rott und Bayer-Coach Johan Petersson analysierte: „Die ersten 10 bis 15 Minuten waren in Ordnung. Dann häuften sich technische Fehler und die Unsicherheit wuchs von Minute zu Minute. Zudem haben wir in der Abwehr unsere Aufgaben nicht gemacht.“

Der Buxtehuder SV hatte hingegen viel Mühe, um am Ende sein Derby bei der HL Buchholz 08-Rosengarten mit 26:23 (13:14) für sich zu entscheiden. BSV-Trainer Dirk Leun lobte nach dem Spiel sein Team dafür, dass es „in der Schlussphase den Kopf oben“ behalten, „clever agiert“ und den Sieg gesichert habe. Ansonsten sah sich der Buxtehuder Coach in seiner Prognose bestätigt: „Es war extrem intensiv, der Einsatz beider Mannschaften hat absolut gestimmt.“ Anders war die Gemütslage bei Luchse-Trainer Dubravko Prelcec: „Es ist natürlich bitter, wenn meine Mannschaft bei drei Angriffen in Folge nur den Innenpfosten trifft und der Gegner das gnadenlos im Anschluss zu eigenen Toren ausnutzt. In solchen Situationen ist das dann eine Kraftfrage und bewirkt auch etwas in den Köpfen der Mädels.“

Keinen Sieger gab es beim 19:19 (10:10) zwischen der HSG Bad Wildungen Vipers und dem BSV Sachsen Zwickau. „Wir haben den Abstand auf Bad Wildungen mit diesem Remis gleich gehalten“, war Zwickaus Cheftrainer Norman Rentsch mit der Punkteteilung nicht unzufrieden, nachdem man unter der Woche noch mit dem Heimsieg über die Handball-Luchse auf einen Nichtabstiegsplatz geklettert war. „Die Abwehrleistung hat diesmal gestimmt. Auch kämpferisch war es gut, aber im Angriff hat mir bis auf Ausnahmen in der zweiten Halbzeit wieder die Überzeugung gefehlt“, so Vipers-Trainerin Tessa Bremmer.

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