Zum Inhalt springen Zurück zum Seitenanfang
Beitragsbild SG BBM Bietigheim Frauen

SG BBM steht im Endspiel des OLYMP Final4



Nach dem 32:28 (17:12)-Halbfinalerfolg gegen den Thüringer HC steht die SG BBM Bietigheim erneut im Endspiel des OLYMP Final4.

Im Halbfinale des OLYMP FINAL4 musste Trainer Markus Gaugisch auf die verletzte Kapitänin Danick Snelder verzichten.

In einer spannenden Anfangsphase ging die SG BBM schnell mit zwei Treffern in Führung, bis zur zehnten Minute schlug der THC zurück und lag vor 2036 Zuschauern in der Stuttgarter Porsche Arena mit 5:4 vorne. Es entwickelte sich der erwartete Schlagabtausch. Beiden Seiten merkte man die Bedeutung dieses Spiels an. Inger Smits glich mit einer großartigen Einzelleistung zum 7:7 aus. Durch einen klasse Heber von Xenia Smits ging der frischgebackene Deutsche Meister neun Minuten vor dem Halbzeitpfiff 10:9 in Front. Mit diesem Treffer kam Bietigheim nun deutlich besser ins Spiel und baute seine Führung weiter aus.  Mit 17:12 für die SG BBM ging es zum Pausentee.

Die Bietigheimerinnen knüpften im zweiten Abschnitt an die Schlussphase der ersten Hälfte an und erhöhten ihren Vorsprung auf sieben Tore. Angepeitscht durch Bietigheims „weiße Wand“ kam der SG-Express besser ins Rollen. In der 38 Minute erzielte Xenia Smits im Tempogegenstoß das 22:14.

Mitte der zweiten Halbzeit gab es im Spiel der SG BBM einen kleinen Bruch, wodurch der Thüringer HC zu einfachen Treffern, vermehrt über den Kreis, kam und verkürzte auf 24:21. So entwickelte sich ein spannender Pokalfight, an dessen Ende Bietigheim letztendlich verdient mit 32:28 die Oberhand behielt. Gleichzeitig bedeutete dies den 52. wettbewerbsübergreifenden Erfolg in Serie.

SG BBM Cheftrainer Markus Gaugisch: „Man muss nicht immer zaubern, sondern auch mal ein Spiel dreckig gewinnen – das haben wir heute gemacht“.

Tore: Kudlacz-Gloc 5, I. Smits 5, Østergaard 3, X. Smits 3, Malá 3, Lauenroth 3, Maidhof 3/1, Schulze 3, Dulfer 2, Behrend 2, Naidzinavicius 1/1

Das Finale bestreiten die SG-Ladies am morgigen Sonntag, 28. Mai, um 15 Uhr gegen den VfL Oldenburg, der sich im ersten Halbfinale überraschend gegen Buxtehuder SV mit 28:26 durchsetzte.

Bereits um 12:30 Uhr findet das Spiel um Platz 3 zwischen dem Buxtehuder SV und dem Thüringer HC statt.

Beide Begegnungen sind live im SWR-Livestream zu sehen.