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Ralf Ludwig TuS Helmlingen

SG Kappelwindeck/Steinbach dreht das Derby



SG Kappelwindeck/Steinbach – TuS Helmlingen 36:31 (13:15), Spiel in der zweiten Halbzeit gedreht.

Einer guten ersten Hälfte folgte eine weniger guten zweiten Halbzeit im Bezirks-Derby bei der SG Kappelwindeck/Steinbach für die Südbadeniga-Handballer des TuS Helmlingen. Die Rebländer drehten in Hälfte zwei das Derby zu ihren Gunsten und der TuS Helmlingen konnte sich davon nicht mehr richtig erholen.

Doch von Beginn an waren die Hanauerländer mit der richten Einstellung auf der Platte und es entwickelte sich eine spannende Angelegenheit. Vorallem auch Jens Schoch stach beim TuS auf der Rechtsaußenbahn und konnte ein ums andere Mal einnetzen. 4:4 (10.). Mittlerweile gelang sogar eine 8:10 (20.) durch Linksaußen Max Hirtz. Was die Rebländer um Trainer Sigurjon Sigurdson zu einer ersten Auszeit zwang.

Dennoch blieb der TuS mit leichten Vorteilen gut im Spiel konnte zwar immer wieder vorlegen über 11:13 (24.) durch den agilen Marc Müller im Rückraum und er besorgte auch die knappe 13:15 Halbzeitführung der Gäste.

Auch die zweite Halbzeit begann zunächst noch gut für die Hanauerländer um Trainer Ralf Ludwig und Co.-Trainer Benni Ackermann, der TuS führte über 14:16 und 15:17 (33.) durch Rückraumschütze Tomasz Pomiankiewicz. Doch nach dem 18:18 (36.) Ausgleich schien die Partie zu kippen, die SG konnte mit einem Zwischenspurt bis auf 23:18 (40.) durch Johannes Höll wegziehen. Davon konnten sich die Hanauerländer nicht mehr richtig erholen.

Die Gastgeber hatten auch mit Ferdinand Forcher einen starken Rückhalt im Tor, der das Torhüter-Duell klar für sich entschied. Fortan liefen die Gäste dem Rückstand hinterher, welche die spielstarken Gastgeber über pfeilschnelle Angriffe und einen fünf Tore Abstand zum 27:22 (45.) erzielten. Zwar mühte sich die Ludwig/Ackermann Sieben, vorallem Marc Müller versuchte mit seinen Treffern den Abstand zu verkürzen 28:25 (49.). Doch die SG kam wieder zu einer 30:25 (51.) Führung, ehe TuS-Akteur Marius Wagner nach der dritten Zeitstrafe (52.) das Feld verlassen musste.

Nun war es nur noch Formsache für die Sigurdson-Sieben die Partie sicher nach Hause zu bringen. Über 32:25 (54.) drohte eine noch höhere Niederlage im Steinbacher-Rebland. Nach dem 34:28 (56.) als Max Hirtz für den TuS einnetze, musste auch bei der SG Kappelwindeck/Steinbach mit Christian Gmeinhardt ein weiterer Akteur nach einem Foulspiel und der roten Karte die Platte verlassen.

Am Ende stand ein klarer 36:31 Erfolg für die Rebland SG, der letzte Treffer gelang Mittelmann und Antreiber Fabian Braun.

TuS Coach Ralf Ludwig: „Der Sieg der SG Kappelwindeck/Steinbach ist verdient. In der zweiten Halbzeit haben die uns den Zahn gezogen, nach einem starken 7-8 Minuten-Lauf und zudem den größeren Willen gezeigt.“ Für den TuS folgt nun ein weiteres Auswärtsspiel am kommenden Sonntag um 17.00 Uhr beim Aufsteiger TuS Ottenheim und da ist man schon etwas unter Zugzwang die ersten Saisonzähler einzufahren.

SG Kappelwindeck/Steinbach – TuS Helmlingen 36:31 (13:15)

SG Kappelwindeck/Steinbach: Stefan Schmitt (7), Philipp Habich (2), Tim Schreck (2), Johannes Höll (5), Michael Kern, Fabian Braun (4), Ferdinand Forcher, Daniel Leppert (4), Christian Gemeinhardt (4/2), Willy Jacobsen, Jeremias Seebacher (7), Linus Demler, Mirco Schlageter (1), Georg Schnatterbeck, Sigurjon Sigurdson, Tobias Velten, Stefan Meßmer, Michael Boos; Trainer: Sigurjon Sigurdson

TuS Helmlingen: Michael Zimmer-Zimpfer (2), Jens Schoch (3), Julian Lasch, Marius Wagner (1), Max Hirtz (3), Sven Kreß, Marc Müller (9), Lars Schmitt (1), Steve Reichenberger, Sven Schmitt (1), Manuel Strübel, Mike Reichenberger (7/4), Tomasz Pomiankiewicz (4), Leo Zeus, Benjamin Ackermann, Jan Parpart, Joel Schmitt; Trainer: Ralf Ludwig

Schiedsrichter: Jonas Herrmann (TV St. Georgen/Schw.), Stephan Lermer (TV St. Georgen/Schw.)

Gelb: Stefan Schmitt, Tim Schreck (2.) / Marius Wagner (2.), Marc Müller

Rot Disqualifikation: Christian Gemeinhardt / –

Strafminuten: 12:8

2 Minuten: Stefan Schmitt, Philipp Habich, Tim Schreck, Fabian Braun, Fabian Braun, Jeremias Seebacher / Marius Wagner, Marius Wagner, Tomasz Pomiankiewicz, Tomasz Pomiankiewicz