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Matthias Vogt, ASV Ottenhöfen

SG Ottersweier/Großweier – ASV Ottenhöfen 30:39 (13:17)



Erfahrener ASV Ottenhöfen auch im Lokal-Derby gegen die neue SG Ottersweier/Großweier erfolgreich.

Der ASV Ottenhöfen bleibt auch nach dem Gastspiel bei der neu formierten Spielgemeinschaft des TS Ottersweier und des TuS Großweier das Maß aller Dinge in der Landesliga-Nord (Staffel 1). Nachdem die SG nur anfänglich noch mit dem aktuellen Tabellenführer aus dem Achertal mithalten konnte, rief der ASV Ottenhöfen über die komplette Spielzeit eine konstante Leistung ab und entschied das Lokal-Derby schlussendlich deutlich mit 30:39 für sich.

Mit 3:0 startete die SG Ottersweier/Großweier besser in die Partie, ehe SG-Coach Heilmann mit einem frühen Team-Time-Out beim 3:1 (8. Spielminute) überraschte. Ottenhöfen nutze diese Unterbrechung, um die anfängliche Nervosität abzulegen und schloss nur kurz darauf zum 4:3 auf. Eine doppelte Unterzahl für den ASV und ein gut aufgelegter SG-Keeper hielt die Gastgeber weiter über 8:6, 9:7 und 10:8 in Front (17. Spielminute).

ASV-Linksaußen Philipp Schmälzle beendete die SG-Führung jedoch binnen kürzester Zeit mit vier Treffern in Folge zur ersten 10:12-Führung für den Tabellenführer. Die SG, welche über dynamische und spielstarke Aktivposten verfügt, versuchte zunächst dran zu bleiben, mussten jedoch den ASV, der zwischenzeitlich den SG-Angriff weitestgehend unter Kontrolle hatte, bis zum Pausenpfiff etwas davon ziehen lassen (13:17).

Die schwungvolle Rückkehr der Gastgeber aus der Kabine, welche dem Lokal-Derby versuchten noch einmal etwas Spannung einzuhauchen, währte nur kurz als in der 39. Spielminute der 20:23-Anschlusstreffer gelang. Im weiteren Spielverlauf zeigte Ottenhöfen all seine Erfahrung und durchbrach die SG-Abwehr mit energiegeladenem Angriffsspiel. Die SG tat sich zunehmend schwer sich dem konstant agierenden ASV entgegen zu stemmen, was dazu führte, dass dieser die Führung Tor um Tor ausbauen konnte.

Einige klare Torgelegenheiten der SG Ottersweier/Großweier konnte der zwischenzeitlich eingewechselte ASV-Keeper Philipp Schmieder, welcher seine Handballkarriere einst bei der TS Ottersweier startete, entschärfen. Dies verhalf dem ASV zu noch mehr Aufschwung und führte dazu, dass dieser sich spielentscheidend absetzen konnte (21:26, 23:30, 25:35). Dies gelang, obwohl die Wagner-Sieben über die gesamte Spielzeit acht Zweiminutenstrafen zu verkraften hatte. Die SG Ottersweier/Großweier hingegen „nur“ zwei Zweiminutenstrafen. Am Ende stand ein ungefährdetes 30:39 für den ASV Ottenhöfen auf der Anzeigentafel.

Die SG Ottersweier/Großweier verfügte zwar über starke Einzelspieler, musste sich jedoch der Erfahrung der mannschaftlichen Geschlossenheit des ASV Ottenhöfen über die Dauer des Derbys geschlagen geben.

Der ASV Ottenhöfen sichert sich mit den zwei weiteren Punkten und dem fünften Sieg in Folge, somit den knappen Vorsprung an der Tabellenspitze der Landesliga-Nord (Staffel 1).

Am kommenden Wochenende sieht der Spielplan eine kurze Pause für den ASV Ottenhöfen vor, ehe am 07. November in heimischer Schwarzwaldhalle die HR Rastatt/Niederbühl gastiert.

Mit 7 Treffern gehörte Matthias Vogt zu den erfolgreichsten ASV-Torschützen im erfolgreichen Lokal-Derby gegen die SG Ottersweier/Großweier.

SG Ottersweier/Großweier – ASV Ottenhöfen 30:39 (13:17)

SG Ottersweier/Großweier: Michael Schrempp, Maximilian Steinel (4), Luca Herrmann (1), Matthias Schrempp (8/2), Nicolas Huber (1), Henning Falk (3), Nico Hertweck (2), Benjamin Krumpolt (3), Marius Huck (1), Marius Jüppner (2), Aaron Falk (5), Nikola Knörr, Jonas Dempfle, Volker Heilmann, Ante Vidovic; Trainer: Volker Heilmann

ASV Ottenhöfen: Benedikt Kern (3/2), Marco Blank, Tobias Fischer, Manuel Schnurr (6), Michael Wagner (4), Thomas Huber (2), Lukas Blust (6), Jörn Poß (3), Pascal Harter (1), Matthias Vogt (7), Philipp Schmälzle (7), Nicolas Nock, Philipp Schmieder, Roman Schmälzle, Martin Möhrle, Dominik Huber; Trainer: Roman Schmälzle

Schiedsrichter: Sven Braun (TV Sandweier), Jürgen Lösch (LSV Ladenburg)

Gelb: Maximilian Steinel, Luca Herrmann (3.) / Manuel Schnurr (2.), Michael Wagner (4.)

Strafminuten: 4:16

2 Minuten: Marius Jüppner, Aaron Falk / Manuel Schnurr, Michael Wagner, Michael Wagner, Lukas Blust, Pascal Harter, Matthias Vogt, Philipp Schmälzle, Philipp Schmälzle

Vergebene Siebenmeter: Matthias Schrempp / Michael Wagner