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Kevin Bitz SG Leutershausen

SGL gegen TVG: Hirschberg-Derby mit Zuschauern!



Hirschberg brennt auf das Derby am Sonntag!

In der 3. Handball-Liga Staffel F empfängt die SG Leutershausen nach dem ungefährdeten Sieg in Haßloch unter der Woche nun den TVG Großsachsen. Spielbeginn in der Heinrich-Beck-Halle ist um 17 Uhr. 

In den letzten Wochen wurde gezittert: Darf das Derby stattfinden? Vor wenigen Tagen dann die Entwarnung: Ja, das Hirschberg-Duell wird gespielt. “Wir kennen solche Situationen ja inzwischen leider. Aber dieses Mal war es recht entspannt, da es nur darum ging, wie wir das Derby austragen können”, erklärt SGL-Geschäftsführer Tobias Kleine-Nathland. 

Die Regeln sind einfach: 50 Prozent Auslastung der Heinrich-Beck-Halle (maximale 600 Zuschauer*innen), 2G-Plus, wenn man nicht innerhalb der letzten sechs Monate geimpft wurde, genesen ist oder seine Booster-Impfung erhalten hat, und die Maskenpflicht gilt ebenfalls. Kleine-Nathland: “An die Maske haben sich hoffentlich inzwischen alle durch den Alltag gewöhnt.” Ein Hindernis sieht er darin also nicht. 

Bevor es im Derby aber vor Zuschauern heiß hergehen kann, stand für die SG Leutershausen noch das Nachholspiel in Haßloch an. In der Pfalz legte das Team von Marc Nagel stark los. Mit einem 5:0-Lauf setzte man sich früh ab, erhöhte zwischenzeitlich auf 10:4 und führte zur Pause bereits mit 19:10. In der zweiten Halbzeit nutze die SGL die Chance zum Wechseln, zeigte aber weiterhin eine gute Leistung. Vor allem die Abwehr und Torwart Alexander Hübe konnten überzeugen. Letztendlich stand ein ungefährdeter 30:24-Sieg auf dem Papier. Nun gilt der volle Fokus dem Derby!

Sportlich gesehen, ist die SG Leutershausen erneut Favorit, aber: In diesem Derby gelten andere Gesetze. Nach dem vergangenen Wochenende konnten sich die Heisemer auf den zweiten Tabellenplatz schieben – auch dank des Sieges der Nachbarn über TuS Dansenberg. Genau dieser Überraschungserfolg der Saasemer ist ein Warnsignal für die SGL, denn: Der Tabellenzehnte hat mit dem 31:29 ein großes Ausrufezeichen in Richtung Liga gesetzt. Großsachsen ist nicht abzuschreiben, der Rückstand auf die vor der Abstiegsrunde rettenden Plätze beträgt nur vier Punkte. 

Rückenwind nimmt jedoch nicht nur Großsachsen mit ins Hirschberg-Derby. Auch die SG Leutershausen strotzt vor Selbstbewusstsein nach einer langen Siegesserie von sechs Spielen in Folge. Erst zweimal mussten sich die Roten Teufel von der Bergstraße in der laufenden Spielzeit geschlagen geben – gegen Hochdorf und Zweibrücken in der Hinrunde.Im Hinspiel konnte Leutershausen sich frühzeitig absetzen und lag zeitweise mit acht, neun Toren in Front.

Mit Schlusssirene stand ein 29:25 für die SGL auf der Anzeigetafel. Mit so einem Ergebnis dürften Marc Nagel und seine Mannschaft auch am Sonntag zufrieden sein. Zum einen wäre es der erfolgreiche Abschluss der Hammer-Woche mit drei Spielen. Zum anderen wäre es ein weiterer Schritt in Richtung “Aufstiegsrunde”, die das erklärte, aber schwer zu erreichende Ziel der SG Leutershausen ist. 

TSG Haßloch – SG Leutershausen 24:30 (10:19)

TSG Haßloch: Marco Bitz, Daniel Schlingmann, Elvijs Borodovskis (5/2), Florian Kern (3), Maximilian Zech (2), Jan Triebskorn (2), Kevin Seelos (5), Dennis Gregori (3), Theo Surblys (1), Konstantin Herbert (3), Dennis Götz, Lars Hannes, Tobias Job, Ralf Ameis; Trainer: Thomas Müller

SG Leutershausen: Alexander Hübe, Jörn Thore Döding, Sven Schreiber (6), Arne Ruf, Teo Beganovic (2), Lukas Bauer (1), Maximilian Rolka (3), Yannick Stippel, Niklas Ruß, Lars Röller (5), Max Schmitt (4/1), Jonathan Scholz (1), Kevin Bitz (3), Ulrich Philipp (3), Alexander Leibnitz, Gianluca Pauli (2/2), Roger Gross, Marc Nagel, Liviu Ianos, Johanna Walz; Trainer: Marc Nagel

Schiedsrichter: Paul Kijowsky, Lukas Strüder

Gelb: Theo Surblys (3.) / Lars Röller (10.), Maximilian Rolka (2.)

Strafminuten: 4:2

2 Minuten: Elvijs Borodovskis, Jan Triebskorn / Lars Röller

Vergebene Siebenmeter: – / Gianluca Pauli, Gianluca Pauli