Zum Inhalt springen Zurück zum Seitenanfang
Lukas Wichmann, SG Leutershausen

SGL muss zum Top-Team in die Pfalz



Der erste Heimsieg der SG Leutershausen ist endlich da und schon folgt das nächste Kracher-Spiel.

Am Samstag, den 16. Oktober, spielt die SGL auswärts beim ungeschlagenen Tabellenzweiten TuS Dansenberg. Los geht’s um 20 Uhr.

Die Euphorie bei den Drittliga-Handballern der SG Leutershausen ist groß, die Brust breit. Der Sieg gegen die SG Pforzheim/Eutingen (26:20) am vergangenen Wochenende zeigt, dass auch in der heimischen Halle eine starke Partie möglich ist. Eine ähnliche Leistung, wenn nicht sogar eine bessere, muss das Team von Trainer Marc Nagel nun im Kaiserslauterer Stadtteil Dansenberg zeigen.

Die Pfälzer konnten bisher auf ganzer Linie überzeugen. Die meisten Spiele waren klare Siege, lediglich gegen Zweibrücken wurde es – zumindest von der Tordifferenz – enger. “Sie haben noch kein Spiel verloren und es ist ein Auswärtsspiel für uns. In der Vergangenheit hatten sie ziemlich viele und laute Zuschauer”, erinnert sich SGL-Rechtsaußen Max Schmitt. Dass Dansenberg zu den Favoriten in der Staffel F gehört, ist spätestens nach den ersten fünf Spieltagen deutlich geworden. Schmitt: “Die werden mit Selbstbewusstsein antreten und die Punkte behalten wollen. Sie haben eine große Qualität – auch im Tor mit Erstliga-Erfahrung.”

An Selbstbewusstsein dürfte es jedoch auch der SGL nicht fehlen. Zwar lief in den bisherigen Partien nicht alles rund, aber von Spiel zu Spiel war eine Steigerung zu sehen. “Wir dürfen da keine Schwächephasen haben. So durchzuziehen, wie wir es in der zweiten Halbzeit vergangenen Woche getan habe, wäre gut”, so Schmitt.

Die SG Leutershausen hat in dieser Woche nicht nachgelassen, trotz des Sieges. Es wurde normal weitergearbeitet, das ganz normale Programm gemacht. Schmitt: “Wir haben uns nicht ausgeruht.”

Mit einem Sieg könnten die Roten Teufel von der Bergstraße ein Ausrufezeichen setzen gegen einen Gegner, der bereits im Sommer 2020 zu den Testspiel-Gegnern zählte. Damals konnte die SGL sogar gewinnen, aber es war eben auch nur die Vorbereitung und nun steht ein ganz anderes Kaliber vor der Tür.