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Schweiz Handball

SHV schließt Verbandsjahr mit Gewinn ab



Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) hat am Samstagvormittag im Kultur- und Kongresshaus Aarau unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen seine 46. ordentliche Mitgliederversammlung durchgeführt.

Zentralpräsident Ulrich Rubeli begrüsste die Vertreter von 164 Vereinen.

Die Rechnung des Verbandsjahrs 2019/20 schloss mit einem Plus von rund 180’000 Franken, wobei sowohl die Einnahmen (7,0 Mio.), als auch die Ausgaben (6,8 Mio.) aufgrund der Pandemie tiefer als budgetiert (7,8 Mio.) ausfielen. Vom Gewinn werden 150’000 Franken als Rücklage für die EHF EURO 2024 der Frauen verwendet, die der SHV gemeinsam mit den Verbänden Österreichs und Ungarns ausrichtet. 30’000 Franken werden dem Eigenkapital zugewiesen, das neu 625’000 Franken beträgt.

Das von der Mitgliederversammlung in Aarau genehmigte Budget für das Verbandsjahr 2020/21 sieht bei Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von rund 8,1 Mio. Franken einen kleinen Gewinn von 12’000 Franken vor. Einflüsse sind je nach Entwicklung der Pandemie schwierig abzusehen. Ein erneuter Abbruch des Spielbetriebs würde Handball, wie die meisten Sportarten, vor riesige Probleme stellen. Der Zentralvorstand hat sich über verschiedene Szenarien Gedanken gemacht.

Geschäftsführer Jürgen Krucker gab der Mitgliederversammlung einen umfassenden Überblick über die Tätigkeiten des neuen Verbandsjahrs. Zentralpräsident Ulrich Rubeli präsentierte die Analyse der in diesem Sommer abgeschlossenen Strategieperiode, ehe er vorausblickte und die Ziele der neuen Strategieperiode bis 2025 präsentierte.

Ein zentraler Begriff der neuen Strategieperiode ist die Partizipation, die Schaffung neuer Möglichkeiten für Interessierte, am Handballsport teilzunehmen, sowie eine innovative Weiterentwicklung des Verbands in die digitale Welt. Zentralvorstands-Mitglied Pascal Jenny, Tourismusdirektor von Arosa und Exekutivrat von Swiss Olympic, gab der Mitgliederversammlung einen kurzweiligen und unkonventionellen Input zum Thema Partizipation.

Die Mitgliederversammlung hieß einen Antrag der Kammern der Swiss Handball League (NLA und NLB) gut, die im Wettspielreglement bestehende Ausländer-Kontingentierung aufzuheben; die neue Regelung tritt per sofort in Kraft. Die Mitgliederversammlung beschloss des Weiteren kleine administrative Änderungen der Statuten.