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HG Oftersheim/Schwetzingen A-Jugend

Siebte Teilnahme zum JBLH-Jubiläum



Start mit Schwierigkeiten und Ausfällen.

Dass Oftersheim/Schwetzingen der vakante, dem badischen Verband zustehende Jugend-Bundesliga-Platz zugesprochen wurde, wird nicht nur bei der HG als gerechtfertigt angesehen. Auch die Konkurrenz erhob da keine Einwände, erkannte die am „Grünen Tisch“ gefällte Entscheidung klaglos an. Immerhin gehören die Kurpfälzer – von wenigen Ausrutschern abgesehen – mit ihrer siebten Teilnahme praktisch zum Inventar, der noch recht jungen Spielklasse, die nun in ihre zehnte Auflage geht.

Mit Christoph Lahme wird der Hauptcoach sein Amt weiter bekleiden, Justin Hahne wurde als Co-Trainer hinzugewonnen. Das Gespann ist bereits miteinander vertraut, da es schon die B-Jugendteams gemeinsam betreut hatten und über Jahre in der zweiten Mannschaft zusammen spielte. Hinzu kam noch ihre alter Gefährte Ferdinand Zemella als Athletikcoach. Sie und ihre Jungs waren durchaus gewillt und bereit, sich den JBLH-Startplatz auch auf sportlichem Weg zu erkämpfen, hatten von Anfang an darauf hingearbeitet.

Aber wie erwähnt, es kam anders, am intensiven Trainingseinsatz änderte dies nichts. Nur die Form der Vorbereitung wurde umgestellt. Einheiten auf dem Sportplatz, im Wald wechselten mit Krafttraining und Hallenkonzepten ab, Trainingslager rundeten das Paket ab. Hahne vergisst aber in diesem Zusammenhang nicht, darauf hinzuweisen: „Es gibt keine härte Schule als den Qualifikationsmarathon. Der immer währende Druck, das Risiko des Ausscheidens und die erzielte Wettkampfhärte schweißt eine Truppe absolut zusammen und ist in Trainingsspielen nicht zu erreichen.“

Die früh erstellte Einteilung, das Beibehalten des letztjährigen Modus zieht Lahme etwas zwiegespalten. „Dazu ist von meiner Seite im Vorfeld eher wenig zu sagen, außer dass wir auf viele Bekannte aus der letzten Saison treffen werden und mit dem einen oder anderen eine Rechnung offen haben.“

Das geht gleich jetzt am ersten Spieltag los. Der frühere Ausrutscher gegen den Newcomer und Senkrechtstarter TSV Allach in der eigenen Halle hängt ihm und den Spielern, die damals schon dabei waren, noch immer nach. „Nochmal eine Zehn-Tore-Niederlage darf es nicht geben“, ist die klare Ansage des Coaches und hofft dabei, dass seine älteren Akteure gleich richtig in die ihnen zugedachten Führungsrollen finden werden. Er räumt aber auch ein: „Die Vorbereitung auf den Gegner war schwierig.“ Für die taktische Einstellung seiner Jungs fehle es an Informationen und Bildmaterial des Gegners. Außerdem muss er auf den immer noch verletzten Rückraum-Akteur Till Nasgowitz verzichten. Zudem ist der Einsatz beider etatmäßiger Linksaußen, Robin Trunk und Silas Grimm, gefährdet. Da stehen noch medizinische Untersuchungen aus.

Er findet es auch gut, dass bei der HG zunächst in der Vorrunde fünf Heimspiele bei vier Auswärtsfahrten zustehen. „Leider werde dann dort die vier (wahrscheinlich) schwersten Gegner auf uns warten.“

Die Rhein-Neckar-Löwen hält er dabei wieder für das Maß aller Dinge, Göppingen sei interessant und Bittenfeld sei dieses Jahr schwer einzuschätzen. Eine unbekannte Größe stellt nicht nur für die HG der TuS Helmlingen, der gegen den Widerstand Schutterwalds in Südbaden den Zuspruch erhielt. Aber darauf soll wie bei allen Gegnern akribisch im Kollektiv hingearbeitet werden.

Bildbeschreibung: hinten, Co-Trainer Justin Hahne, 34 Yannik Marmode (RM), 71 Nick Grausam (RL), 69 Robin Trunk (LA), 24 Yannik Polifka (RA), 97 Marcel Kind (K), 6 Lennart Beisel (RA), 72 Leon Haase (RR), 89 Onur Arslan (RM). Vorne Fitnesscoach Ferdinand Zemella, 77 Till Nasgowitz (RL), 54 Silas Grimm (LA), 49 Marc Kern (K), 90 Lars Grotelüschen (T), 99 Philipp Grab (T), 18 Timo Stassek (T), 84 Thorben Zimprich (RA), 81 Jonas Fertig (RL), 78 Fynn Thüre (K), Trainer Christoph Lahme. Bild: HG. Es fehlen Max Keller (RM), Philipp Baro (RL).

HG Oftersheim/Schwetzingen – TSV Allach (Samstag, 13.30 Uhr, Karl-Frei-Halle Oftersheim)