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Lars Röller SG Leutershausen

Spielerwechsel: Kreisläufer Lars Röller kommt



Noch mehr Präsenz am Kreis für die SG Leutershausen.

Es ist einiges los bei der SG Leutershausen in diesen Tagen. Da waren die Entscheidung an der Qualifikationsrunde zum DHB-Pokal teilzunehmen und der vorgezogene Trainerwechsel von Frank Schmitt zu Marc Nagel. Die Neuzugänge Lucas Bauer, Arne Ruf und Philipp Ulrich wurden vermeldet.

Aber auch Abgänge wie Lukas Köder, Philipp Jaeger und die beiden Kreisläufer Manel Cirac sowie Lukas Wichmann. Schaut man auf die Anzahl und Positionen der Ab- und Zugänge fällt auf: Ein Kreisläufer fehlt – bis jetzt! Denn der Drittligist hat erneut positive Nachrichten in dieser ungewissen Zeit.

Kreisläufer Lars Röller wechselt von HBW Balingen-Weilstetten zur SG Leutershausen. “Lars ist ein Spieler, auf den wir uns freuen können. Durch seine Größe und Präsenz wird er kommende Runde sehr wichtig für uns”, erklärt Mark Wetzel. Der Sportliche Leiter der SGL hat mit Röller ordentlich Präsenz ins Team gebracht, denn: Der 22-Jährige ist 2,04 Meter groß. “Mein Körper und Abwehr sehe ich als meine großen Stärken”, beschreibt sich Röller. In Balingen wünscht man ihm nur das Beste, denn trotz der Größe und auf der Platte einschüchternden Präsenz, wird Röller ein toller Charakter nachgesagt. Ein lieber Kerl, der nun endlich ein sportliches Zuhause gefunden hat? Wetzel: “Es ist wichtig für Lars, dass er jetzt mal irgendwo ankommt. In den letzten Jahren spielte und trainierte er immer in zwei Mannschaften. Er ist jung, er braucht die Bindung zu seinem Team und das Vertrauen.”

Nach vier Jahren bei den Rhein-Neckar Löwen, in denen er hauptsächlich in der Jugend und zweiten Mannschaft eingesetzt wurde, am Ende aber auch Bundesliga-Luft schnuppern durfte, ging es für Röller nach Balingen-Weilstetten. Dort wurde er auch in der zweiten Mannschaft eingesetzt, trainierte aber meist mit dem Bundesliga-Team. “Es klingt jetzt erstmal wie ein Rückschritt, wenn er zur SGL wechselt, nachdem er für die Löwen und Balingen gespielt hat. Aber ich denke, dass es eine Chance für ihn ist, den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen”, sagt Wetzel. Röller soll Verantwortung übernehmen, aber gleichzeitig auch Zeit bekommen, sich zu entwickeln. Mit Marc Nagel habe er einen Trainer, “von dem er klare Vorgaben bekommt”, so Wetzel weiter.

Dieses Ziel hat sich auch der sympathische Zwei-Meter-Mann gesetzt: “Ich möchte mich bei der SGL individuell weiterentwickeln und mit Team so gut es geht oben mitspielen.” Dabei hofft er, wie alle beim Handball-Drittligisten auch, auf eine baldige Rückkehr der Zuschauer. Röller: “Dann wird die Halle bestimmt zum Hexenkessel.” Gespielt hat er gegen die SG Leutershausen nur in Testspielen, war aber beim Unentschieden im Oktober 2020 wegen einer Wadenzerrung nur als Zuschauer auf der Bank. Einen Bezug hat er bereits zu seinem neuen Team. “Ich habe damals bei Kronau mit Max Rolka zusammengespielt. Und Yannick Muth kenne ich aus der Rheinland-Pfalz-Auswahl”, so Röller, der in Sigmaringen BWL studiert. Für Röller bedeutet der Wechsel zur SGL nicht nur eine neue sportliche Heimat, sondern auch eine Rückkehr in seine ursprüngliche Heimat, da er aus Mutterstadt (Rheinland-Pfalz) kommt.

Zusammengefasst: Röller ist der zweite Neuzugang am Kreis, ist 22 Jahre alt und 2,04 Meter groß, spielte bislang immer in zwei Teams und war zuletzt zwei Jahre in Balingen-Weilstetten. Ab Sommer ist er ein Roter Teufel!