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Schweiz Handball

SPL1-Saisonauftakt



Das sind die Herausforderinnen des LK Zug.

Am Samstag, dem 4. September, startet die neue Saison in der SPAR Premium League 1 (SPL1). Die acht besten Frauenmannschaften der Schweiz kämpfen zunächst in der 14 Spieltage andauernden Hauptrunde um die Finalrundenplätze. Sämtliche Partien der SPL1 können einfach und bequem via Livestream verfolgt werden.

Die Doublegewinnerinnen des LK Zug starten nach vielen Veränderungen im Kader mit einem sehr jungen Team in die Saison. Sie mussten sich nach dem Gewinn des Meistertitels von MVP Charlotte Kähr (zu Buxtehude – Bundesliga) oder Nationalspielerin Simona Cavallari verabschieden, welche per Ende Saison ihren Rücktritt bekannt gab. Die Zugerinnen können dafür aber auf viele talentierte Nachwuchsspielerinnen zählen, von denen einige auch in der CONCORDIA Handball-Akademie trainieren. Die Mannschaft von Christoph Sahli hat auch diese Saison wieder das Potenzial, den Schweizermeistertitel mit nach Hause zu nehmen.

Weit vorne im Rennen um den Schweizermeistertitel steht auch der LC Brühl Handball, in dessen Reihen sich über dem Sommer ebenfalls einiges getan hat. Dazu gehört der Abgang der langjährigen Leistungsträgerin Kathryn Fudge. Trotzdem ist das Team von Nicolaj Andersson breit aufgestellt und verfügt auf allen Positionen über vielversprechende Spielerinnen. Ihr Leistungsvermögen bewiesen die St. Gallerinnen am vergangenen Wochenende, wo sie den Supercup gegen den LK Zug deutlich gewannen.

Mit dem Karriereende von Ivana Ljubas, Neli Irman und Judith Matter geht bei den Spono Eagles viel Erfahrung auf dem Spielfeld verloren. Um diese Lücke zu füllen wurde unteranderem die Topscorerin des DHB Rotweiss Thun Kira Zumstein verpflichtet. Den letzten Meistertitel gewannen die Eagles im Jahr 2018. Den Pokal diese Saison wieder nach Nottwil zu bringen wird für den neuen Trainer Fabio Madia keine leichte Aufgabe.

Der HSC Kreuzlingen blüht seit seinem Aufstieg im Jahr 2019 in die höchste Liga der Schweiz immer weiter auf. Letztes Jahr schaffte es die Mannschaft zum ersten Mal in die Top vier. Diesen Platz wollen die Frauen vom Bodensee verteidigen. Hierfür wurden zwei Spielerinnen aus der 2. Deutsche Bundesliga verpflichtet, wobei die neue Torfrau Frederikke Siggaard bereits Nationaltrainer Martin Albertsen positiv aufgefallen war.

DHB Rotweiss Thun steht nach Rang fünf in der Vorsaison unter Zugzwang. Nach vielen Jahren in den Top vier wollen die Berner Oberländerinnen zurück in die Finalrunde. Bereits im Laufe der letzten Saison begann das Team mit dem Umbau des Kaders. Der ambitionierte Trainer Urs Mühlethaler startet jetzt also seinen zweiten Versuch, das Team zurück in die Top vier zu bringen.

Yellow Winterthur setzt in der kommenden Saison auf Stabilität und mehr Konstanz. Einen Angriff auf die Spitzenteams der Liga wird es wohl nicht geben. Ein Erfolg für das Team ist gewiss, dass Liga-Topscorerin Simona Grozdanovska eine weitere Saison für die Winterthurerinnen spielt. Mit Peter Kukucka stösst ein international erfahrener Akteur als Co-Trainer zum Team.

Die Frauen des GC Amicitia Zürich starten mit einem neuen Trainer in die kommende Saison. Mit dem ehemaligen dänischen Spitzenhandballer Kent Ballegaard soll die Professionalisierung des ganzen Vereins vorangetrieben werden. Ausserdem möchte man das Niveau der Hoppers heben und den Verein mittelfristig an der Schweizer Spitze führen.

Auch der HV Herzogenbuchsee verzeichnet auf diese Saison einen Trainerwechsel: Alex Milosevic übernimmt fix die Mannschaft, nachdem er im letztjährigen Saisonendspurt eingesprungen war. Erneut stossen viele eigene Nachwuchsspielerinnen zum Kader der ersten Mannschaft hinzu. Ziel ist es, früher als im Vorjahr den Klassenerhalt zu sichern.

Modus

Die acht besten Teams der Schweiz messen sich in je einem Heim- und einem Auswärtsspiel in insgesamt 14 Runden zunächst in der Hauptrunde gegeneinander. Nach Abschluss der ersten Saisonphase Ende Januar 2022 wird das Achterfeld in zwei Vierergruppen gesplittet. Die Top 4 messen sich fortan in der über zwölf Runden andauernden Finalrunde. An deren Ende steht das Playoff-Final (Best-of-5), in dem der Schweizer Meisterinnen ermittelt wird. Die Teams auf Rang 5-8 nach der Hauptrunde treffen in der Auf-/Abstiegsrunde (10 Spieltage) auf die Top 2 der SPAR Premium League 2 (SPL2).

Sämtliche Partien der SPL1 werden auch 2021/22 als Livestream auf der verbandseigenen Plattform handballTV.ch übertragen. Alle Spiele der Frauenliga können zudem via Liveticker im Matchcenter verfolgt werden.