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HR Rastatt/NIederbühl

SV Niederbühl trauert um Max Müller



Ehemaliger Spieler der Nationalmannschaft verstarb überraschend.

Die Handballabteilung des SV Niederbühl, der Gesamtsportverein sowie die Handballregion Rastatt/Niederbühl trauern um Max Müller, der am 13. Dezember 2021 im Alter von 76 Jahren überraschend, nach kurzer Krankheit verstorben ist.

Bei uns in Niederbühl begann die glanzvolle Karriere, des „Müller Max“, die ihn in frühen Jahren vom SVN zum deutschen Topclub FrischAuf Göppingen führte. Seine ersten Länderspiele, damals noch im Trikot des SV Niederbühl absolvierte er in der B-Nationalmannschaft, ehe er sich in seiner Glanzzeit, nach seinem Wechsel zu Göppingen, zu einem der besten deutschen Handballer entwickelte. In Göppingen übernahm er eine Führungsrolle, wurde in die A-Nationalmannschaft berufen und absolvierte insgesamt 51 Länderspiele in denen er 110 Tore erzielte.

Die Teilnahme an der Handball-Weltmeisterschaft 1970 in Frankreich war ein Highlight in seiner Karriere, die Bundesrepublik verlor im Viertelfinale aber denkbar knapp mit 17:18 gegen die DDR. „Hätten wir dieses Spiel gewonnen, wären wir Weltmeister geworden“ erzählte Max öfters bei unzähligen Stammtischtreffen im Niederbühler „Schwanen“ oder im SVN-Clubhaus. Weitere Höhepunkte waren der Gewinn der deutschen Meisterschaft mit FA Göppingen 1970 und 1972.

Bei der letzten Meisterschaft der Schwaben war Max Müller ihr Kapitän. 1973 verließ er die Göppinger und spielte beim Karlsruher Bundesligisten TSV Rintheim. Die Rintheimer führte er 1975 ins Halbfinale der deutschen Meisterschaft sowie ins Endspiel um den DHB-Pokal (Niederlage gegen GW Dankersen). Ende der 70er Jahre kehrte er für einige Jahre nach Niederbühl zurück, ehe er in Sandweier seine Karriere ausklingen ließ. In den letzten Jahren verbrachte Max viel Zeit mit seinen Hobbies Angeln und Reisen, welche er wunderbar mit vielen Angelausflügen nach Norwegen kombinierte. Auch im Angelverein Niederbühl war er ein aktives Mitglied, auf den Dorffesten war er auch immer zu sehen und hatte immer einen frechen Spruch auf Lager.

Wir werden dem „Müller Max“ ein ehrendes Andenken bewahren.