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Lukas Zank, SG Köndringen/Teningen

Topspiel am Sonntag gegen den TSV Weinsberg



Am Sonntag um 17 Uhr kommt es in der Teninger Ludwig-Jahn-Halle zum Kräftemessen an der Tabellenspitze.

Der TSV Weinsberg reist als ungeschlagener Tabellenführer mit 11:1 Punkten in den Breisgau. Lediglich am ersten Spieltag mussten die Weinsberger gegen Herrenberg eine Punkteteilung akzeptieren.

Die Schilling-Sieben steht mit 9:3 Punkten dicht hinter den Handballern aus dem Heilbronner Umland. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können sich also auf ein Spitzenspiel gefasst machen. Im Team der Teninger konnten die zurückliegenden Tage genutzt werden um kleinere Blessuren und Erkältungen auszukurieren.

„Die Weinsberger sind eine sehr solide Truppe. Mit ihren drittligaerfahrenen Spielern bilden sie ein körperlich und spielerisch starkes Team. Der starke Saisonstart hat mich wenig überrascht“, so die Einschätzung von SG-Trainer Michael Schilling.

Nichtsdestotrotz werden die Teninger selbstbewusst auftreten und ihrerseits eine ähnliche Leistung wie im Heimspiel gegen Sandweier abrufen wollen. Das Spiel in Neuenbürg hat dem gesamten Oberligateam wieder einmal vor Augen geführt, dass es in der BWOL in diesem Jahr viele schwere Aufgaben zu erledigen gilt, sollte man sich im oberen Tabellendrittel behaupten wollen. Das Niveau ist extrem ausgeglichen und alle Vereine wollen vor allem in den Heimspielen wichtige Punkte holen.

Axel Simak schaut ebenfalls respektvoll auf die kommende Partie: „In Neuenbürg haben wir nicht wirklich zu unserem Spiel gefunden. 31 Tore im Angriff waren in Ordnung. Trotzdem haben wir teilweise zu früh und zu hastig abgeschlossen. Das müssen wir dringend wieder abstellen. Wir müssen versuchen zudem unserer Abwehr wieder die Stabilität und Beweglichkeit zu verleihen, die es braucht gegen einen so starken Rückraum wie dem des TSV. Ich freue mich aber total auf dieses Spitzenspiel. Ich hoffe wir bekommen wieder die Unterstützung wie gegen Sandweier. Da war Feuer drin. Das hat uns sehr geholfen.“ Teil dieser hoffentlich stabilen Abwehr ist dann auch wieder Sebastian Kicki. Der Schlussmann der Teninger verkörpert Erfahrung und Kontinuität zwischen den Pfosten, die in solchen Spielen den Unterschied machen können.

Sebastian Kicki und die SG verlängern ihre Zusammenarbeit um zwei weitere Jahre.

Die Vereinsführung der SG Köndringen-Teningen kann einen weiteren frühzeitigen Fixpunkt im Kader der ersten Mannschaft vermelden. Mit Torhüter Sebastian Kicki wird auch in den nächsten beiden Spielzeiten eine große Portion Erfahrung und Klasse das Tor hüten.

Der polnische Schlussmann geht damit in seine Spielzeiten fünf und sechs bei den Teningern und ist mittlerweile seit 2018 im Verein. Die Familie Kicki ist heimisch geworden in der Region. Beide Kinder des Vorzeigesportlers gehen mittlerweile in den Kindergarten in Teningen und beruflich hat der ehemalige Profi ebenfalls seit geraumer Zeit Fuß gefasst.

Auch im Alter von nunmehr 38 Jahren ist Sebastian Kicki immer noch topfit und freut sich auf die zukünftigen Aufgaben mit der jungen Mannschaft. „Ich bin gesund und habe immer noch viel Lust auf Handball. Ich fühle mich hier sehr wohl und die Kombination aus Handball und Beruf ist für mich super. Meine Familie hat hier in Teningen einen Platz gefunden“, so das Statement des Torhüters am Rande der Vertragsunterzeichnung.

Für Markus Keune, 1. Vorstand der SG-Handballer, war es eine logische Konsequenz den Vertrag mit Kicki zu verlängern. „Nicht nur weil uns Vincent Lutz verlässt, wollten wir weiterhin eine gewisse Konstante im Tor behalten. Sebastian ist ein absolut bodenständiger und zuverlässiger Mensch. Er bringt sowohl im Training als auch im Spiel immer vollen Einsatz und ist ein vorbildlicher Bestandteil unseres Teams. Er gibt den jungen und erfahrenen Spielern viel Sicherheit und strahlt auch eine Präsenz im gesamten Verein aus. Er lebt im Stile eines Vollbluthandballers und arbeitet ständig daran seine Qualitäten weiter beständig zu halten.“

Wie die vakante Position neben Sebastian Kicki zukünftig besetzt wird, wird sich in den nächsten Wochen entscheiden. Aber auch bei dieser Entscheidung wird die sportliche Leitung um Reinhold Kopfmann den eingeschlagenen Weg mit jungen Spielern weitergehen wollen und das Gesicht einer regionalgeprägten Mannschaft mit talentierten Spielern weiter schärfen.