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Daniel Schliedermann TV Willstätt 1908

TV Willstätt nach der Handballpause optimistisch



Nach dem spielfreien Wochenende trifft der TV Willstätt auf den SV Salamander Kornwestheim.

Während die Mannschaft zwei Wochen Training hinter sich hat, befand sich Trainer Ole Andersen die erste Woche nach der Niederlage gegen Günzburg in Dänemark. Der Kontakt nach Willstätt bestand jedoch täglich.

Die „Lurchis“, wie sich der SV Salamander Kornwestheim selbst bezeichnet, pausierten ebenfalls und konnten so den 37:28 Erfolg gegen den TSV Blaustein länger genießen. Eine Rollenzuweisung vor dem Spiel erscheint schwierig, in eigener Halle blieben der SV Salamander Kornwestheim, bisher ebenso hinter seinen Möglichkeiten zurück wie der TV Willstätt. Daher bleibt die Frage nach dem Favoriten unbeantwortet.

Die Konkurrenten um den begehrten 6. Tabellenplatz werden wohl einen Kampf auf Biegen und Brechen führen. Der SV Salamander Kornwestheim wird sich gewillt zeigen die vermeintliche Heimschwäche abzulegen, während Willstätt auf einen weiteren starken Auftritte in fremder Hallen hofft.

Doch hatten die Kornwestheimer mit Pfullingen, Balingen-Weilstetten, Oppenweiler-Backnang und Konstanz bisher sehr anspruchsvolle Gegner in der Sporthalle Ost zu Gast. Während man gegen Oppenweiler-Backnang mit 37:29 deutlich gewinnen konnte, verlor man alle weiteren Heimspiele lediglich nur mit einem Tor.

Trotz einem souveränen Auswärtssieg beim Tabellenschlusslicht TSV Blaustein greift beim SV Salamander Kornwestheim wohl die alte Floskel: „von Spiel zu Spiel schauen“. Diese Redewendung hörte man auch in der Hanauerlandhalle.

„Die Kornwestheimer beherrschen die Kunst der Diagonalpässe perfekt, das wird eine schwere Aufgabe“, war von Ole Andersen im Rahmen der Videoanalyse zu hören. Die Außenspieler Peter Jungwirth und Marco Lantella erzielten bisher zusammen 68 Tore. Anspieler und Vollstrecker Felix Kazmeier, Platz 3 der Torschützenliste, kam bisher auf 67 Treffer. Die Gastgeber stellen indes eine eingespielte Gemeinschaft, hatte man doch vor der Saison keinen einzigen Abgang oder Zugang zu verzeichnen.

Beim Drittliga-Meister von 2018 muss die Aufgabe als Team gelöst werden. Von jedem TVW-Spieler werden Impulse in der Offensive erwartet. Die eigene Abwehr ist weiterhin nicht das Problem, mit 248 Gegentoren findet man den TV Willstätt im Ranking nur mit einem Tor Rückstand hinter dem Spitzenreiter HSG Konstanz.

Die weiteren Zahlen der Statistik lassen ebenfalls Fragen offen. Mit 310 geschossenen Toren erzielten die „Lurchis“ 61 Treffer mehr als der TV Willstätt, erhielten aber im Gegenzug auch 45 Gegentore mehr. Bleibt auch zum Schluss festzustellen, dass zwei Mannschaften mit Stärken und Schwächen aufeinander treffen und die Tagesform entscheidend sein kann.

Das Spiel wird im Livestream übertragen. Der Zutritt in die Halle ist nur mit Nachweis von 3G (getestet, geimpft oder genesen) möglich, es besteht eine Maskenpflicht. Tickets können nur online erworben werden. Fans des TV Willstätt können das Spiel über den Livestream kostenpflichtig buchen.