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Fabian Serwinski, TuS 04 KL-Dansenberg

Verdienter Sieg im Saar-Pfalz-Derby



Dansenberg besiegt die HG Saarlouis mit 35:32

Der TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg hat das Saar-Pfalz-Derby gegen die HG Saarlouis dank einer starken Offensivleistung mit 35:32 (13:13) zu seinen Gunsten entschieden. 22 Tore in der zweiten Spielhälfte ebneten den Weg zum zehnten Saisonsieg. Beide Mannschaften mussten auf wichtige Akteure verzichten. Beim TuS fehlte aufgrund einer Wadenverletzung Torben Waldgenbach und bei der HGS Linkshänder Marcel Becker.

Nach einem Offensivspektakel sah es in der ersten Spielhälfte noch nicht aus. Beide Abwehrreihen dominierten, dazu kamen zahlreiche technische Fehler, so dass Torerfolge Mangelware blieben. Saarlouis begann stark, führte nach fünf Minuten mit 1:3 und machte dem TuS durch eine aggressive und sehr offensive Abwehr das Leben richtig schwer. Die Schwarz-weißen bekamen immer dann etwas Oberwasser, wenn die Gäste Zeitstrafen kassierten, insgesamt vier in der ersten Spielhälfte. Beim 10:8 (22.) durch Felix Dettinger schien der TuS das Spiel langsam in den Griff zu bekommen, aber nur drei Minuten später hatten die Gäste beim 11:12 (25.) die Führung zurückerobert. Zwei Minuten vor der Halbzeitsirene kassierte Saarlouis‘ Adel Rastoder nach überhartem Einsatz gegen Nuno Rebelo die Rote Karte. Doch in der anschließenden Überzahlphase gelang dem TuS lediglich ein Treffer und so endeten die ersten 30 Minuten mit einem gerechten 13:13.

Gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts schienen beide Teams die Torblockade gelöst zu haben. Beide Mannschaften drückten jetzt vehement auf’s Tempo und suchten den schnellen Torabschluss. In der 40. Minute zogen die Unparteiischen die nächste Rote Karte. Diesmal erwischte es Dansenbergs Robin Egelhof, der nach Meinung der Schiedsrichter gegen HGS-Youngster Marko Grgic die Grenze des Erlaubten deutlich überschritten haben sollte. Bis zum 21:21 (42.) sahen die knapp 200 Zuschauer in der Layenberger Sporthalle weiterhin ein ausgeglichenes Spiel, ehe sich der TuS mit einem 5:0-Lauf auf 26:21 (49.) vorentscheidend absetzen konnte. Jan Claussen, mit sechs Treffern in der zweiten Halbzeit, kam in dieser Phase immer besser ins Spiel und steuerte genau wie der neunfache Torschütze Fabian Serwinski wichtige Treffer bei. Beide waren zusammen mit Nils Röller (5) und Julius Rose (5) die erfolgreichsten Werfer auf Dansenberger Seite. Bei Saarlouis machte sich nun mehr und mehr der Kräfteverschleiß bemerkbar. Tom Paetow musste nach 20 Minuten passen und so fehlten HGS-Trainer die Alternativen, um den Zugriff in der Defensive wieder herzustellen. Über 29:25 (55.) und 33:30 (59.) siegte der TuS am Ende verdient in einem selten hochklassigen, aber dafür lange Zeit spannenden Saar-Pfalz-Derby. Endstand 35:32.

Zum Trainerinterview auf unserem YouTube-Kanal: https://youtu.be/YkkC-v8D18Q

Der Spielfilm: 1:3, 5:4, 10:8, 11:12, 13:13 (Halbzeit), 17:17; 21.21, 26:21, 29:25, 35:32 (Ende)

TuS 04 KL-Dansenberg – HG Saarlouis 35:32 (13:13)

TuS 04 KL-Dansenberg: Henning Huber, Matic Gercar, Steffen Kiefer (1), Raphael Guden, Felix Dettinger (2), Timo Holstein (2), Rebelo Magalhaes (3), Jan Claussen (6), Niklas Schwenzer, Sebastian Bösing, Robin Egelhof (2), Nils Röller (5), Fabian Serwinski (9/4), Julius Rose (5), Jochen Schwartz, Kai Christmann, Wadim Schwindt, Thedoros Megalooikonomou; Trainer: Kai Christmann

HG Saarlouis: Patrick Schulz, Darius Jonczyk, Marcel Becker, Philipp Leist (6/1), Jannik Reinshagen, Lars Walz (3), Marco Grgic (3), Sebastian Hoffmann, Tommy Wirtz (8/3), Lukas Hüller (6), Niklas Louis (3), Tom Paetow (2), Adel Rastoder (1), Nico Becker, Vladislav Kurotschkin, Jörg Kaiser, Philipp Kessler, Susanne Fontaine; Trainer: Philipp Kessler

Schiedsrichter: Marvin Cesnik, Jonas Konrad

Zuschauer: 150

Gelb: Sebastian Bösing (8.) / Lukas Hüller (3.), Jörg Kaiser (2.)

Rot Disqualifikation: Robin Egelhof / Adel Rastoder

Strafminuten: 4:10

2 Minuten: Fabian Serwinski, Fabian Serwinski / Philipp Leist, Tommy Wirtz, Lukas Hüller, Niklas Louis, Vladislav Kurotschkin

Erfolgreichster Torschütze: Fabian Serwinski traf neun Mal.