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Ralf Wiggenhauser Red Sparrows

Verschenkte Punkte



Die Red Sparrows aus Freiburg verlieren mit 26:29 gegen den TuS Lintfort, scheitern aber an sich selbst. (Mit Bildergalerie und Video)

Schon der erste Ballwechsel im Spiel resultierte aus einem technischen Fehler der Red Sparrows und dem 0:1, welches allerdings abgestanden war. Eine hohe Fehlerquote der Red Sparrows sollte sich im gesamten Spielverlauf zeigen. Immer dann, wenn die Gastgeberinnen dran waren dem Spiel eine Wende zu geben, wurden einfache Bälle verloren.

Das 4:3 von Simone Falk blieb dann auch die einzige Führung der Freiburgerinnen. Mitte der ersten Halbzeit schien beim 7:12 das Spiel in eine von Coach Wiggenhauser nicht gewünschte Richtung zu steuern. Die nachfolgende Torflaute von sechs Minuten auf beiden Seiten unterstrich, dass beide Mannschaften Probleme hatten, die Gäste aber zielstrebiger und damit erfolgreicher agierten.

Der Halbzeitstand von 11:15 war zwar noch keine Vorentscheidung im Spiel, doch die bisherige Vorstellung der Einheimischen erzeugte Vorbehalte in Bezug einer Wende im Spiel. Daher verwunderte nach 43 Minuten noch die gleiche Differenz im Torverhältnis (17:21) nicht.

Nadine Czok und Rebecca Dürr verkürzten zum 19:21 und Lintfort nahm eine Auszeit. Freiburg erhöhte den Druck und kam durch Marie Lipps zum 22:23. Nochmals konnte sich Lintfort aus der Umlammerung lösen doch Angelika Makelko und Carolin Spinner schafften nach 54 Minuten den Ausgleich zum 24:24. Wiederum konterten die Gäste mit zwei Toren.

Freiburg hatte quer-quer gespielt und niemand wollte die Verantwortung für den finalen Wurf übernehmen. Dazu kam das Marie Lipps in zwei Wurfversuchen „frei“ scheiterte und Carolin Spinner beim Siebenmeter den Ball über die Querlatte warf. Lintfort legte nach und hatte beim 24:28 die Punkte bereits im Koffer.

Mit 26:29 verloren die Red Sparrows das Heimspiel. Der TuS Lintfort war an diesem Tag zu schlagen. Einigen Spielerinnen fehlt das Selbstvertrauen um in den entscheidenden Momenten auch Verantwortung zu übernehmen. Aktuell sind die Red Sparrows leicht auszurechnen, da die Impulse nur von wenigen Spielerinnen ausgehen.

HSG Freiburg – TuS Lintfort 26:29 (11:15)

HSG Freiburg: Debora D’Arca, Svenja Wunsch, Angelika Makelko (2), Rebecca Dürr (4), Carolin Spinner (7/3), Kathrin Disch, Nadine Czok (3/1), Leonie Hartl (1), Simone Falk (1), Maja Zeides (1), Liza Ehret, Luciana Villavicencio, Marie Lipps (3), Salome Kuss, Ralf Sausmann, Ralf Wiggenhauser, Beate Czok, Klaus BergmannChristiane Baum (1) – Hannah Person (3)

TuS Lintfort: Marie Groetelaers, Laura Graef, Prudence Kinlend (3), Jule Sophie Samplonius (1), Hannah Haase (2), Naina Klein (6), Dana Gruner (1), Anika Henschel, Katharina Ueffing, Jana Willing (2), Andra Lucas, Lisa Kunert (9/2), Leonie Lambertz (5), Harald Metsches, Bettina Grenz-Klein, Sascha Bendel, Eva Legermann; Trainer: Bettina Grenz-Klein

Schiedsrichter: Jan Lier, Manuel Lier

Gelb: Angelika Makelko, Leonie Hartl, Marie Lipps / Naina Klein, Dana Gruner, Jana Willing (2.)

Strafminuten: 2:0

2 Minuten: Carolin Spinner / –

Vergebene Siebenmeter: Carolin Spinner, Nadine Czok / Lisa Kunert