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Paul Prinz, VfL Pfullingen

VfL Pfullingen möchte gegen HBW II nachlegen



„Treffen auf stabile Abwehr“

Nach dem erfolgreichen Jahresauftakt mit dem Auswärtssieg beim TuS Fürstenfeldbruck und dem Erreichen es zweiten Tabellenplatzes der 3. Liga Staffel G wartet am Samstag, den 22. Januar 2022 schon die nächste schwierige Aufgabe auf die Drittligahandballer des VfL Pfullingen. Um 20 Uhr ist der HBW Balingen-Weilstetten 2 in der Kurt-App-Halle zu Gast.

Mit 18:12-Punkten steht die vom Ex-Pfullingern Kapitän Micha Thiemann gecoachte Bundesligareserve aktuell auf dem fünften Platz der Tabelle. Im Gegensatz zu Pfullingen sind die „Junggallier“ aber mit einer Niederlage gegen den SV Salamander Kornwestheim ins neue Jahr gestartet. „Wir treffen auf einen sehr guten Gegner, der vor allem zu Beginn der Saison stark aufgetreten ist.  Balingen verfügt über eine sehr stabile Abwehr mit Christoph Foth als Abwehrchef und Filip Baranasic im Tor – das sind schon absolute Top-Spieler, die da auf uns warten“, weiß VfL-Coach Daniel Brack um die Stärken der Balinger Mannschaft. Wie sich der Kader des HBWs am Samstag aber genau zusammensetzen wird, ist noch offen. Da sich die erste Mannschaft aktuell in der EM-Pause befindet, könnten einige Spieler aus dem Bundesliga-Team auflaufen. „Für uns bedeutet das, dass wir uns schon auf verschiedene Spieler einstellen müssen“, erklärt der VfL-Kommandogeber. Auch in Sachen „Insider-Infos“ hat der HBW 2 einen Vorteil: „Ich glaube kein anderer Trainer in der Liga kennt uns so gut, wie Micha Thiemann“, schmunzelt Brack und ergänzt: „Zudem ist er selbst noch ein gewiefter Fachmann. Da werden wir uns auch taktisch auf die eine oder andere Raffinesse vorbereiten müssen“. Im Hinspiel setzte sich der VfL Pfullingen übrigens knapp mit 31:30 durch.

„Nach dem Sieg gegen Fürstenfeldbruck können wir mit breiter Brust auftreten und versuchen nun die nächsten Big Points zu holen. Unser Ziel ist es, den HBW in einem fairen Fight niederzuringen, um uns weiter auf den vorderen Plätzen der Tabelle halten zu können“, gibt sich der VfL-Trainer selbstbewusst. „Dafür müssen wir aber emotional ans Limit gehen – auch weil im Training nach dem Highlight-Spiel gegen Fürstenfeldbruck die Spannung ein wenig raus war“, gibt er zu. „Wir wollen das Heimspiel aber natürlich für uns entscheiden, dass wir unseren Weg nach oben fortsetzen können“, fügt er abschließend hinzu.

Helfen sollen – und dürfen – dem VfL Pfullingen dabei wieder knapp 500 Zuschauerinnen und Zuschauer. Der Zutritt zur Kurt-App-Halle ist aber weiterhin nur mit einem 2G+-Nachweis möglich. Neu ist, dass für Erwachsene nun eine FFP2-Maskenpflicht gilt. Das Spiel wird zudem wie gewohnt im kostenpflichtigen Livestream bei Sportdeutschland.TV übertragen.