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Jannik Hausmann, VfL Pfullingen

VfL Pfullingen verpflichtet Linkshänder mit Bundesligaerfahrung



Kurz vor Weihnachten kann der VfL Pfullingen den ersten Neuzugang verkünden:

Mit Jannik Hausmann schließt sich ein vielversprechender, bundesligaerfahrener Spieler den Echazkrokodilen an. Der 27-jährige Linkshänder wechselt vom SG Hamburg-Nord aus der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein an die Echaz.

Jannik Hausmann ist in der Region aber kein Unbekannter: Der Jugend- und Junioreneuropameister lernte das Handballspielen in der Jugend des HBW Balingen-Weilstetten und lief für die „Gallier von der Alb“ auch mehrere Jahre in der 1. und 2. Bundesliga auf. In der Saison 2020/2021 stand er kurzzeitig beim Ligakonkurrenten TV Plochingen unter Vertrag, wechselte aber dann kurzfristig zum damaligen Zweitligisten HSV Hamburg. Mit den Hamburgern stieg Hausmann am Ende der Saison in die 1. Bundesliga auf. Da sein Vertrag beim HSV nicht verlängert wurde und er durch ein Praktikum im Norden gebunden war, schloss er sich dem Oberligisten SG Hamburg-Nord an. Nun zieht es Hausmann wieder in die Heimat.

„Wir hatten Jannik schon länger im Blick“, so VfL-Trainer Daniel Brack. „Mit ihm bekommen wir den Linkshänder, den wir seit Jahren suchen. Für mich ist er ein absoluter Wunschspieler“, ist die Freude über den Neuzugang beim VfL-Kommandogeber groß. „Ich kenne Pfullingen von früher. Ich weiß, dass der Verein eine große Tradition und eine tolle Fan-Gemeinde hat“, ist die Vorfreude auch bei Jannik Hausmann groß. „Für mich war der Wunsch, wieder zurück in die Heimat zu gehen, sehr groß. Nach dem guten Jahr in Hamburg werde ich mir in Tübingen wieder ein Leben aufbauen. In Pfullingen kann ich quasi direkt vor der Haustür weiter professionell Handballspielen. Parallel kann ich aber auch mein Studium in Tübingen beenden und meine berufliche Zukunft antreiben“, ergänzt Hausmann. Einige seiner zukünftigen Mitspieler kennt der 27-Jährige aus früheren Aufeinandertreffen zwischen Balingen und dem VfL, persönliche Kontakte gibt es aber bisher nicht. „Ich bin sehr gespannt auf das Team und wie sich alles entwickelt“, sagt Hausmann. Ein weiterer wichtiger Faktor für den Wechsel nach Pfullingen war aber auch Trainer Daniel Brack: „Wir kennen uns schon ein bisschen und ich habe viele positive Dinge über ihn gehört. Da er selbst Profi-Handballer war, spricht er auch so ein bisschen meine Sprache.“

Apropos Sprache: Die Gespräche zwischen den Verantwortlichen des VfL Pfullingen und Hausmann verliefen unkompliziert. „Es hat sich relativ schnell herauskristallisiert, dass es zwischen mir und Pfullingen passen kann“, erzählt der Linkshänder und fügt hinzu. „Ich freue mich sehr auf die bevorstehende Aufgabe. Der VfL Pfullingen spielt aktuell sehr erfolgreich in der 3. Liga und ich möchte dem VfL helfen, den nächsten Schritt zu gehen. Ob das zwingend der Aufstieg sein muss, weiß ich nicht. Ich möchte aber meinen Teil dazu beitragen, dass sich der VfL Pfullingen weiter verbessert“. Neben Erfahrungen aus der 1. und 2. Bundesliga bringt Jannik Hausmann auch viel Flexibilität mit. Der 1,83-Meter große Spieler kann sowohl im rechten Rückraum als auch auf Rechtsaußen eingesetzt werden und auch in der Abwehr wird er den VfL Pfullingen verstärken. „Er ist eine neue Option für uns im Rückraum. Ich freue mich sehr, dass er sich uns anschließen wird“, fügt Daniel Brack abschließend hinzu. Jannik Hausmann wird sogar in der laufenden Saison noch für den VfL Pfullingen zum Einsatz kommen. Sein Vertrag läuft ab Februar 2022 für eine Dauer von eineinhalb Jahren.

Nachdem zuletzt Trainer Daniel Brack seinen Vertrag beim VfL Pfullingen verlängert hat, laufen nun auch die Vertragsverhandlungen mit den bestehenden Spielern. Diese gehen bisher in eine positive Richtung, signalisieren Geschäftsführer Armin Geffke und sportlicher Leiter Jörg Hertwig.