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Vorentscheidendes Match in der Königsklasse für Bietigheim



Zur ersten Begegnung in der EHF Champions League im neuen Jahr empfängt die SG BBM Bietigheim am Sonntag, 10. Januar, 14 Uhr, den slowenischen Abonnement-Meister RK Krim Mercator

Nach der Bundesliga ist vor der Champions League. Diese Devise gilt auch im neuen Jahr für die SG-Ladies. Zwei Bundesligaspiele wurden 2021 schon erfolgreich bestritten, nun ruft die europäische Königsklasse. Nach zehn Runden steht der zweifache deutsche Meister mit einem Sieg am Tabellenende der Gruppe A. Mit einem Erfolg am Sonntag gegen RK Krim Mercator würde die Gaugisch-Truppe einen entscheidenden Sprung in die vor der Saison anvisierte Tabellenregion gelingen.

Im Hinspiel in Ljubljana mussten sich die SG-Ladies nach einer 16:12-Führung zur Halbzeitpause denkbar knapp mit 26:28 geschlagen geben. Cheftrainer Markus Gaugisch wird seine Schlüsse aus der unglücklichen Niederlage gezogen haben und sein Team dementsprechend fokussiert auf dieses vorentscheidende Match einstellen.

Gegen den Buxtehuder SV und zuletzt den 1. FSV Mainz 05 hatten die SG-Ladies Zeit, sich nach der langen EM-Pause wieder einzuspielen, was auch über weite Strecken gut funktionierte.

RK Krim Mercator steht mit insgesamt vier Punkten zwei Plätze vor der SG BBM, zwischen beiden Mannschaften rangiert das Team Esbjerg mit drei Zählern. Somit zählt nur ein Sieg für die SG BBM, um die Chance auf die nächste Runde am Leben zu erhalten. Die Sloweninnen sind dabei nicht zu unterschätzen, holten sie doch auswärts bei Rostov-Don und bei CSM Bucuresti jeweils überraschende Remis.

Ambitioniert sind die Ziele beim Champions League-Sieger der Jahre 2001 und 2003. So wurde im Hinblick auf die kommende Spielzeit bereits die Verpflichtung der serbischen Kreisspielerin Dragana Cvijic von CSM Bucuresti sowie die Vertragsverlängerung der französischen Starspielerin Oceane Sercien Ugolin bekanntgegeben.

SG BBM Cheftrainer Markus Gaugisch: „Krim hat sich in den vergangenen Monaten deutlich entwickelt. Sie verfügen über einen ausgeglichenen Kader, der vor allem im Rückraum sehr stark besetzt ist. Die Spielerinnen sind in der Lage, unterschiedliche taktische Konzepte effektiv und variabel umzusetzen. Uns fehlt derzeit die Erfahrung von rund 700 Länderspielen. Unter diesen Voraussetzungen müssen wir eine absolute Topleistung bringen, um die Punkte zu ergattern.“

Personell nicht zur Verfügung stehen wie zuletzt Karolina Kudlacz-Gloc, Anna Loerper und Stine Jørgensen. Hinter dem Einsatz von Danick Snelder steht noch ein Fragezeichen.

Anwurf ist am Sonntag, 10. Januar, um 14 Uhr. Die EHF überträgt die Begegnung unter www.ehftv.com live im Internet.