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Wenig Hoffnung auf Re-Start



Eine Umfrage von Handball-Media über Instagram ergab, dass ein Re-Start in der Region nicht erwartet wird. In der 3. Liga wird wohl eine Einfachrunde gespielt.

449 User haben die Umfrage zum Amateurhandball auf Instagram aufgerufen, 252 gaben ihre Stimme ab. 240 sehen keine Chance auf einen Re-Start, nur 12 User stimmten mit „Ja“ für die Hoffnung auf eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes.

Eine Online-Sitzung mit DHB-Vizepräsident Carsten Korte und Spielleiter Andreas Tiemann, sowie den Vereinen der 3. Ligen führte zu verschiedenen Möglichkeiten für eine Fortsetzung des Spielbetriebes. Voraussetzung soll ein Corona-Test-Konzept analog der ersten und zweiten Bundesliga sein.  Hierbei würden Kosten von mehreren tausend Euro auf die Vereine zukommen. Für die ohnehin finanziell gebeutelten Vereine eine hohe Hürde, da weiterhin eine Teilnahme von Zuschauern unwahrscheinlich sein wird.

Weiterhin stellt sich die Frage, ob Sporthallen für weitere Impfzentren benötigt werden. So führte der VfL Günzburg an, dass man keinen Trainingsbetrieb durchführen konnte, aber andere Vereine ihre Trainingseinheiten durchführen konnten. Als Deadline wurde „Anfang März“ angeführt, demnach sollte spätestens Mitte Februar alle Teams ihr Training aufgenommen haben. Alles andere wäre eine Wettbewerbsverzerrung.

Dennoch soll es Aufsteiger geben, welche gesonderten Spielen gefunden werden sollen. Interessierte Vereine sollten sich melden. Hier signalisierte der TV Willstätt die Absicht, diese Möglichkeit in Anspruch zu nehmen. Absteiger, sofern nicht freiwillig, soll es nicht geben. Dadurch werden die 3. Ligen weiter aufgestockt, wodurch ein eventueller Start bereits im August terminiert werden müsste. Schulferien stellen dabei ein weiteres Problem dar. Um dies zu entspannen könnte es zu sechs, anstatt vier Ligen kommen. Eine spätere Korrektur der Ligen Anzahl würde durch Play-Offs und Play-Downs erfolgen, sofern ein normaler Spielbetrieb wieder möglich wäre.