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Timm Buck HC Oppenweiler/Backnang

Werden mit der Intensität ans Limit gehen



HCOB-Handballer erwarten mit dem SV Salamander Kornwestheim einen unmittelbaren Mitbewerber um einen Top-Sechs-Platz.

Im Kampf um einen Platz unter den ersten sechs Mannschaften sind die direkten Duelle der Teams dieser Tabellenregion von großer Bedeutung. Dem Nachbarschaftsduell zwischen dem Drittliga-Fünften HC Oppenweiler/Backnang und dem Vierten SV Salamander Kornwestheim verleiht diese Konstellation einen zusätzlichen Reiz. Der HCOB setzt auf Intensität, auf Emotionalität und auf den Heimvorteil. Gespielt wird am Samstag um 20 Uhr in der Gemeindehalle Oppenweiler.

Mit dem Heimsieg gegen den TV 08 Willstätt und dem Auswärtserfolg beim VfL Günzburg hat der HCOB zwei Tabellenplätze gutgemacht. Der Abstand auf die unmittelbaren Mitbewerber im Kampf um einen Platz in der vorderen Tabellenhälfte und gegen die Teilnahme an einer Abstiegsrunde ist aufgeholt. Es bahnt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen an. Das bedeutet: Der Druck, der in dieser Runde im Prinzip seit dem ersten Match sehr präsent ist, bleibt groß. Jede Niederlage kann umgehend einen tabellarischen Rückfall verursachen. Zugleich dient jeder Sieg dazu, die eigene Position zu stärken.

Auch die Mannschaft aus Kornwestheim ist gut in das neue Jahr gestartet. Sie siegte bei HBW Balingen-Weilstetten II und gegen die TSG Söflingen. Außerdem können die Handballer um ihren Trainer Dr. Alexander Schurr auf ihren klaren Sieg im Hinspiel verweisen. Im Umkehrschluss sorgt die Erinnerung an die Pleite in der Sporthalle Ost aber auch bei den HCOB-Handballern für Ansporn. „Wir haben uns damals selbst über uns geärgert“, sagt Trainer Matthias Heineke, dessen Team den Spieß im Rückspiel umdrehen möchte, „das Hinspiel ist schon eine zusätzliche Motivation.“

Kornwestheim habe in Felix Kazmeier einen Rückraumspieler mit herausragenden Qualitäten, findet HCOB-Coach Matthias Heineke. Dieser führt die Torschützenliste der Liga mit 132 Treffern deutlich an. Auch das Spiel über die Außen genüge allerhöchsten Ansprüchen. Außerdem trifft das Team aus der Salamanderstadt als gutes Kollektiv auf. „Diese Stärken von Kornwestheim müssen wir kontrollieren“, sagt Matthias Heineke. Zudem komme es darauf an, die eigenen Stärken gewinnbringend einzusetzen. „Den Plan dafür haben wir.“ Nun geht es an die Umsetzung.

Der Trainer der Heimmannschaft wünscht sich für sein Team „ein temporeiches und emotionales Spiel. Es ist für uns eine der wichtigsten Begegnungen der Rückrunde. Wenn wir an Kornwestheim vorbeiziehen wollen, müssen wir gewinnen. Darum werden wir von der Intensität ans Limit gehen.“ Der Heimvorteil soll sich dabei als wichtiger Bonus erweisen: „Wenn die Zuschauer wieder mit so viel Leidenschaft dabei sind wie gegen Willstätt, dann kann das für uns nur ein Vorteil sein. In einem engen Spiel kann uns diese Unterstützung zum Sieg verhelfen.“

Einer der führenden Clubs im württembergischen Handball

Mit dem SV Salamander Kornwestheim kommt ein Verein in die Gemeindehalle, der seit Jahrzehnten zu den führenden Clubs im württembergischen Handball gehört. Die erste Mannschaft spielte zeitweise in der zweiten Bundesliga. Als diese Zeit aus wirtschaftlichen Gründen endete, startete der Verein in der Landesliga neu durch und marschierte fast direkt in die Dritte Liga zurück. Auf dieser Ebene spielt die Mannschaft seit 2013, lediglich unterbrochen von einem einjährigen Gastspiel in der BWOL. 2018 gewann die Mannschaft von Trainer Dr. Alexander Schurr die Meisterschaft in der Südstaffel, verzichtete allerdings auf die Aufstiegsmöglichkeit zur zweiten Bundesliga.

In der aktuellen Tabelle nimmt die Kornwestheimer Mannschaft mit 20:12 Punkten den vierten Tabellenplatz ein. Der Start in das neue Jahr darf mit einem Auswärtssieg bei HBW Balingen-Weilstetten II und einem Heimerfolg gegen die TSG Söflingen als sehr gelungen bezeichnet werden. Mit dem wurfgewaltigen Rückraumspieler Felix Kazmeier steht der Führende der Torschützenliste im Kornwestheimer Aufgebot. Auch gegen Söflingen traf der frühere Horkheimer zuletzt wieder zweistellig.

Rund ums Spiel

Seit Beginn dieses Jahres läuft Nikola Vlahovic vom Zweitligisten SG BBM Bietigheim mit einem Zweifachspielrecht für den HC Oppenweiler/Backnang auf. Unter der Woche wurde bekannt, wohin es den 22-jährigen Rückraumspieler nach dieser Runde hinziehen wird. Ihn zieht es zum gleichfalls in Liga zwei spielenden Traditionsverein TV Großwallstadt. Er trifft dort auf einen alten Bekannten: Das Team vom Untermain wird vom Ex-Bietigheimer Ralf Bader trainiert.

Am Samstag sind Zuschauer zugelassen. Was zu beachten ist, kann unter www.hcob.de/corona nachgelesen werden. Dort findet sich auch Link zum Schnelltestangebot des DRK Oppenweiler.

Die Begegnung wird live auf Sportdeutschland.TV übertragen. Wer zuschauen möchte, benötigt einen Account und ein Ticket zum Preis von 4,50 Euro.

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