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Winterthur, weiterzittern bei Zürich und Herzogenbuchsee



Während die Teams an der Tabellenspitze der SPAR Premium League 1 (SPL1) um den Titel kämpfen, tobte am anderen Ende der Rangliste der Kampf um den Klassenerhalt. Rotweiss Thun und Yellow Winterthur spielen auch kommende Saison erstklassig, GC Amicitia Zürich und der HV Herzogenbuchsee müssen noch zittern.

In sechs statt den vor Saisonbeginn geplanten zehn Spielen duellierten sich die Mannschaften von den hinteren vier Rängen der SPL1 Hauptrunde um den Klassenerhalt. Die Reduktion kam zu Stande, da die Auf-/Abstiegsrunde wegen dem Spielverbot für die SPL2 Vereine nicht um zwei Teams aus der zweithöchsten Liga ergänzt werden konnte. Folglich absolvierten Rotweiss Thun, Yellow Winterthur, der HV Herzogenbuchsee und GC Amicitia Zürich eine Doppelrunde mit total sechs Spielen.

Finalrunden-Dauergast Rotweiss Thun wurde dabei seiner Favoritenrolle gerecht und sicherte sich ungeschlagen bei fünf Siegen und einem Unentschieden problemlos den Klassenerhalt. Mit neuem Schwung und verändertem Kader werden die Berner Oberländerinnen wieder Rang 4 und damit die Qualifikation für die Finalrunde in Angriff nehmen.

Genauso wie Thun spielt auch Yellow Winterthur kommende Saison erstklassig. Drei Siege reichten für Rang 2 und damit dem frühzeitigen Klassenerhalt. Der Trainerwechsel von Fabian Schäfli zu Oliver Roth brachte den Winterthurerinnen die nötigen Impulse, um zwei Kontrahenten hinter sich zu lassen. Zudem konnte sich Yellow gemeinsam mit ihrer Top-Torjägerin Simona Grozdanovska freuen. Die Nordmazedonierin wurde mit 167 Treffern Mobiliar Topscorerin der SPL1.

Ligaerhalt über Playout-Serie und Barrage

Ob GC Amicitia Zürich oder der HV Herzogenbuchsee in der nächsten Saison erstklassig spielen, entscheidet sich in den kommenden Tagen. Die beiden Teams duellieren sich im Playout nach dem Modus best-of-3 um einen weiteren Platz in der SPL1 von 2021/22. Als besser klassierte Mannschaft nach der Abstiegsrunde hat „Buchsi“ in der Playout-Serie Heimrecht. Der Gewinner der Serie hält die Klasse, für den Verlierer der Serie ist der Zug SPL1 aber noch nicht abgefahren.

Der Playout-Verlierer misst sich in zwei Spielen (je ein Heimspiel) mit dem besten aufstiegsberechtigten Team aus der SPL2 in einer Barrage um den letzten Platz in der SPL1. Der Gegner in der Barrage steht bereits fest. Ende Mai trifft der Verlierer des Playout auf die SG HV Olten.