Zum Inhalt springen Zurück zum Seitenanfang
Daniel Brack, VfL Pfullingen

Württembergischer Klassiker am Samstagabend



VfL Pfullingen fährt mit breiter Brust zum Klassiker nach Oppenweiler

Nach dem souveränen Heimsieg gegen den Aufsteiger der TSG Söflingen steht für den VfL Pfullingen am Samstag, den 16. Oktober 2021 ein schweres Auswärtsspiel an.

Die Mannschaft von Daniel Brack ist um 20 Uhr beim HC Oppenweiler/Backnang zum württembergischen Klassiker zu Gast. „Das ist ein ewig junges Duell, da treffen zwei Mannschaften aufeinander, die in den letzten Jahren sehr häufig gegenüberstanden. Das sind immer schöne Spiele gewesen, die immer fair abliefen, obwohl man eine gewisse Rivalität aufgebaut hat. Ich freue mich auf dieses Spiel“, fiebert VfL-Coach Daniel Brack dem Spiel beim HCOB entgegen. Dabei kommt es in dieser Saison zum Vater-Sohn-Duell: Luis Villgrattner, der Sohn von VfL-Torwarttrainer Michael Villgrattner, läuft nach seiner Zeit beim VfL Gummersbach inzwischen für den HC Oppenweiler/Backnang auf.

Der VfL Pfullingen hat mit bisher 10:2-Punkten einen sehr gelungenen Saisonstart hingelegt. „Damit können wir jetzt auch ein Stück weit mit breiter Brust nach Oppenweiler fahren. Wir wollen aber nicht mit Arroganz auftreten, obwohl wir natürlich den Anspruch haben, in jedem Spiel auf Sieg zu spielen“, so Brack. Der VfL-Kommandogeber weiß aber auch, dass dies in Oppenweiler sehr schwer werden wird: „Wir wissen um die extreme Stärke des Gegners. Mit Jürgen Müller haben sie einen Top-Torhüter, mit Marcel Lenz einen der Top-Torschützen der letzten Jahre, mit Jakub Stryc und Tim Düren zwei Top-Kreisläufer und mit Neuzugang Luis Villgrattner haben sie auch einen Bundesliga-erfahrenen Abwehr-Hünen. Oppenweiler ist für mich eine sehr gute Mannschaft“, erläutert Brack.

Diese liegt aktuell mit 8:4-Punkten hinter dem VfL auf dem vierten Tabellenplatz der 3. Liga Staffel G. Neben deutlichen Siegen mussten die Murrtaler aber auch zwei deutliche Niederlagen hinnehmen: Beim Top-Favoriten in Konstanz unterlag das Team von Trainer Matthias Heineke mit 31:40, am vergangenen Wochenende gab es beim SV Salamander Kornwestheim eine 29:37-Niederlage. „Nach der Niederlage gegen Kornwestheim werden sie sicherlich mit Schaum vor dem Mund gegen uns agieren“, warnt Daniel Brack . Auch Niklas Roth stimmt dem zu: „Ich erwarte, dass sie sehr aggresiv und äußerst motiviert in das Spiel reingehen. Letztes Wochenende haben sie aus meiner Sicht überraschend und dann noch sehr deutlich gegen Kornwestheim verloren“, so der Rückraumspieler. „Ich zähle den HCOB zu den stärksten Mannschaften in unserer Staffel. In Oppenweiler sind die Spiele immer eng, da ist die Stimmung in der Halle auch immer sehr hitzig. Das Spiel in Oppenweiler wird daher eine schwierige Aufgabe“, sagt Roth mit Blick auf das bevorstehende Spiel. In der letzten Saison trafen Pfullingen und Oppenweiler in der Aufstiegsrunde einmal aufeinander. Der VfL spielte sich dabei in einen Rausch und schoss den HCOB deutlich mit 32:24 aus der Kurt-App-Halle.

Die Vorbereitungen auf das anstehende Auswärtsspiel liefen beim VfL dieses Mal nicht optimal. Neben den Langzeitverletzten Marius Klingler (Kreuzbandriss), Frieder Nothdurft (Rückenbeschwerden) und Florian Möck (Innenbandriss im Knie) waren einige Spieler unter der Woche gesundheitlich angeschlagen. „Wir konnten froh sein, wenn wir im Training eine komplette Mannschaft mit sieben Feldspielern aufs Feld bekommen haben“, gesteht Niklas Roth.

„Das wird am Wochenende eine harte Aufgabe, wo es wieder darauf ankommen wird, dass wir zu hundert Prozent da sind. Wir müssen über 60 Minuten unser Spiel durchziehen und dann haben wir, wie auch in jedem Spiel, die Chance, die zwei Punkte mitzunehmen“, fügt Roth abschließend hinzu.

Eintrittskarten gibt es in Oppenweiler nur an der Abendkasse. Der HCOB bietet keinen Online-Vorverkauf an. Der VfL Pfullingen hofft aber dennoch auf die Unterstützung der eigenen Fans. Einlass ist in Oppenweiler nur mit 3G-Nachweis möglich, es gilt Maskenpflicht. Außerdem überträgt Sportdeutschland.TV das Spiel wie gewohnt im kostenpflichtigen Livestream.