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Zuwachs bei Mitgliederzahlen



Deutscher Handballbund verzeichnet vor allem in jüngeren Jahrgängen WM-Effekt.

Zur Mitgliederversammlung an diesem Wochenende hat der Deutsche Olympische Sportbund die aktuellen Mitgliederzahlen der deutschen Spitzensportverbände zum Stichtag 1. Januar 2020 veröffentlicht. Der Deutsche Handballbund legt um 0,81 Prozent auf nunmehr 754.958 Mitglieder zu und stabilisiert sich damit wie in den vergangenen Jahren. Der bundesweite Trend liegt bei einem Mitgliederzuwachs von 0,99 Prozent.

„In dieser neuen Statistik können wir einen erfreulichen Effekt der Heim-Weltmeisterschaft 2019 erkennen“, sagt Vorstandsvorsitzender Mark Schober. „Überproportionale Zuwächse verzeichnen wir vor allem in den Gruppen der bis sechs Jahre alten Kinder sowie der 7- bis 14-Jährigen. Da wirken die Aktivitäten von Vereinen, Landesverbänden und DHB in der Mitgliederentwicklung langsam, obwohl wir noch viel Arbeit vor uns haben. Die weiteren Altersgruppen sind grundsätzlich stabil.“

Im Vergleich zum Vorjahr zählen die 4163 Vereine in Deutschland 6069 Mitglieder mehr. Das Plus bei den bis sechs Jahre alten Kindern liegt bei rund 3900 und damit 12 Prozent. Auch der Wert bei den 7- bis 14-Jährigen ist um gut vier Prozent gestiegen. Dagegen nahm die Zahl der aktiven Handballer*innen unter den 15- bis 18-jährigen Jugendlichen um 5 Prozent ab.

Der Deutsche Handballbund liegt im Ranking der Spitzensportverbände weiter auf Platz sieben – als stärkster Vertreter einer Spielsportart mit Schwerpunkt in der Halle und dem Entwicklungsfeld Beachhandball.

Download der DOSB-Bestandserhebung 2020